Pinneberg
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Holstein Hoppers und Uetersenern droht der Absturz

Kreis- und Staffelrivalen der 2. Basketball-Regionalliga bleiben 2014 weiter sieglos

Pinneberg. Es ist höchste Zeit zu punkten für die Basketball-Herren der BG Halstenbek/Pinneberg und desTSV Uetersen in der 2. Regionalliga Nord der Herren. Jeweils vier Niederlagen kassierten die Kreisrivalen bislang im Jahr 2014 mit der Folge, dass zumindest Pinneberger und Halstenbeker nach dem 96:99 (42:43) gegen die BG Suchsdorf-Kronshagen als Elfter (sechs Punkte) auf einem Abstiegsplatz festsitzen.

Alfred Knütter, Trainer der Holstein Hoppers, war trotz des neuerlichen Misserfolges nicht unzufrieden. „Es war ein höchst ungewöhnliches Spiel“, sagte der Coach aus Horst (Kreis Steinburg). Im Schlussviertel, das Kronshagen 41:40 gewann, führten die Gäste schon 86:70, ehe sich das Heimteam binnen 1.30 Minuten mit einem 26:13-Lauf wieder herankämpfte, dafür aber nicht belohnt wurde. „Jetzt müssen wir sogar in Rostock und Einfeld punkten, wenn wir noch die Klasse halten wollen“, sagt Knütter.

Die Uetersener (Neunter/zehn Punkte) halten sich zwar noch von den Abstiegsrängen fern, kassierten aber mit dem 54:115 (32:57) gegen die EBC Rostock Talents bereits die vierte dreistellige Pleite in Folge. „Unsere größte Schwäche ist die Verteidigung, daran werden wir im Training arbeiten müssen“, sagte Center Jan-Frederic Linde, der wie seine Kameraden das Comeback des verletzten Philipp Döring herbeisehnt, für den die Partie bei der BG Hamburg-West am Sonnabend, 1. Februar, aber wohl zu früh kommt.

Ebenfalls sieglos blieb die Stefan Altemüller betreute zweite Mannschaft des SC Rist (Vierter/16 Punkte) gegen Aufstiegsaspirant TSG Bergedorf am Steinberg. Beim 54:67 (23:43) leisteten sich die Wedeler im ersten Viertel 19 Ballverluste und konnte in der Schlussphase den Rückstand trotz eines 15:2-Laufs nicht mehr egalisieren.