Pinneberg
Ellerbek

Handball-Frauen des TSV Ellerbek beweisen Kampf- und Nervenstärke

Die Standpauke ihres Trainers Timo Jarama nach dem 26:29 bei Lübeck 76 hat einiges bewirkt bei den Oberliga-Handballerinnen des TSV Ellerbek.

Ellerbek . Beim 32:31 (19:16) bei der HSG Jörl-Doppeleiche Viöl zeigten die kampfstarken Gäste Tugenden, die ihr Coach in Lübeck vermisst hatte. Positiv vermerkte Jarama den vollen Kader, hatten sich doch etliche angeschlagene Spielerinnen wieder fit gemeldet. „Es war ein hart erkämpfter Sieg, der zeigt, dass in dieser Liga nur gewinnen kann, wer über 60 Minuten 100 Prozent gibt."

In einer lange ausgeglichenen Partie (5:5/sechste Minute, 13:13/22. Minute) setzten sich die Ellerbekerinnen bis zur Pause auf drei Tore und später auf 24:19 ab. Doch es wurde noch einmal eng für den Staffelmeister 2012/13, die Gastgeberinnen kamen zum Ausgleich (29:29). In der Schlussphase gab Nervenstärke den Ausschlag. Bevor der Tabellendritte Ellerbek (19:9 Punkte) am Sonntag, 18. Januar (16 Uhr, Harbig-Halle), den THW Kiel empfängt, gastiert das Team am Dienstag, 14. Januar (20.15 Uhr), im Achtelfinale des Pokals bei der SG Bergedorf/Vier- und Marschlande.

Ellerbek (Aufstellung, Tore/Siebenmeter): Christiane Sacher, Lena Thürich - Maren Sicks (7/2), Melina Dahms (6), Rebecca Holst, Christina Hinrichs, Anastasia Zachau (je 5), Nadine Cramer (4), Merle Seemann, Sandra Vollstedt, Ann-Kathrin Skubich, Lena Jachimowitz