Wedel

Rist-Basketballer empfangen ihren Lieblingsgegner

Auswärts haben die Zweitliga-Basketballer des SC Rist in dieser Saison der ProBNord schon zweimal verloren, in der heimischen Steinberghalle sind sie noch unbesiegt.

Wedel . Die Serie gegen einen ihrer Lieblingsgegner ausbauen kann das Team von Headcoach Sebastian Gleim am Sonnabend, 23. November, wenn der RSV Eintracht Kleinmachnow/Teltow/Stahnsdorf in Wedel gastiert, das Duell des Tabellendritten (zwölf Punkte) mit dem Vierten (zehn Zähler) beginnt um 19.30 Uhr.

Die Brandenburger waren in den vergangenen Jahren stets gern gesehene Gäste am Steinberg. Weder in der 1. Regionalliga Nord noch in der Pro B konnten die Stahnsdorfer bislang eine Partie in Wedel gewinnen. Zudem beendeten die Gäste die reguläre Saison 2012/13 als Tabellenletzter, schafften erst am letzten Spieltag der Play-down-Runde den Klassenerhalt.

Von all dem lässt sich Rist-Headcoach Sebastian Gleim aber ebenso wenig in die Irre führen wie vom 92:69 seines Teams über den nächsten Gegner bei einem Saison-Vorbereitungsturnier in Rostock. „Das war kein Maßstab, weil bei Stahnsdorf etliche Spieler gefehlt haben", sagt Gleim. Die Brandenburger hätten ein starkes Team, und daher sei deren aktuelle Platzierung für ihn auch keine Überraschung.

Beim RSV Eintracht hat Coach Peter Günschel einen Mix aus deutschen Spielern, Talenten und starken Amerikanern zusammengestellt. Scharfschütze des Teams ist US-Boy Richard Thomas, dessen Punkteschnitt bei knapp über 20 liegt. Ebenfalls zweistellig treffen Landsmann Kellen Williams ( 14,9) und Aufbauspieler Thomas Schoeps (10,1). „Stahnsdorf hat die Topteams aus Hannover und Schwelm besiegt, wir wissen also, was uns erwartet“, sagt Sebastian Gleim. Die Zielvorgabe für die Wedeler ist klar. „Wir wollen wieder zu Hause gewinnen und einen weiteren Schritt Richtung Play-offs machen“, sagt Gleim. Dafür müsse sich seine Mannschaft aber besser als Team präsentieren und vor allem stärker verteidigen als beim jüngsten 63:75 in Schwelm, das die Wedeler die Tabellenführung kostete.

Am Sonnabend ins Team zurückkehren kann eventuell Center Christoph Roquette. „Der Arzt hat mir unter der Woche signalisiert, dass es ganz gut aussieht“, sagt der 2,02-Meter-Mann, der aufgrund eines Muskelfaserrisses im Ruhrgebiet fehlte. Auszufallen droht Fabian Strauß (Schulterbeschwerden), Youngster René Kindzeka muss aufgrund einer Grippe passen.