Pinneberg

Ob Liga oder Reserve – bei den VfL-Fußballern wird meistens gejubelt

Der Herren-Fußball des VfL Pinneberg erlebt glückliche Zeiten.

Pinneberg. „Wo ist da der große Unterschied, ob ich nun am Sonnabend in Meiendorf für die Erste antrete oder am Sonntag gegen Landesliga-Tabellenführer USC Paloma für die Zweite?“, fragt sich Oberliga-Coach Michael Fischer. Seine Reservisten und Rekonvaleszenten können sich in der Reserve für höhere Aufgaben anbieten, ohne dass der eigene Anspruch leidet. „Der Aufstieg der Zweiten ist das Beste, was uns passieren konnte“, sagt die gesamte Abteilung.

Beim 2:2 (0:1) gegen Paloma nahm Heiko Klemme, Coach der Reserve, aus Fischers Kader nur die Dienste von Sören Badermann in Anspruch. Dann waren es aber andere, die in Erscheinung traten. Christian Koster erzielte aus 20 Metern das 1:1 (47.). Der für Badermann eingewechselte Ricky Voß erzwang nach Sören Lührs perfektem Zuspiel den neuerlichen Ausgleich (90.). In der Nachspielzeit bewahrte dann Torwart David Poerschke die Gastgeber mit einer Glanztat vor dem dritten Gegentreffer, nachdem die Gäste in der fünften und 61. Minute von Pinneberger Abwehrfehlern profitiert hatten. Ärgerlich für die Gastgeber war nur, dass sich Verteidiger Kai Wagner wegen eines Revanchefouls die Rote Karte einhandelte (78.). Trotz Unterzahl gepunktet zu haben, erfüllte Klemme mit Stolz.

( (wh) )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport