Pinneberg

Der Erfolg könnte für den VfL doch Grenzen haben

Trainer Michael Fischer zitierte eine sattsam bekannte Redensart: „Die Bäume wachsen nicht in den Himmel.“

Pinneberg. Mit anderen Worten: Der Erfolg hat Grenzen. Jedes Spiel können die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg nun auch nicht gewinnen. Das 0:0 des Überraschungszweiten im Stadion des Meiendorfer SV enttäuschte nur diejenigen, die genau das erwarten.

Vor allem Tobias Sävke hatten etwas gegen den fünften VfL-Sieg im siebten Auswärtsspiel einzuwenden. Der MSV-Keeper zeigte sich bei Pinneberger Großchancen für Thorben Reibe (25., 40.) auf dem Posten. Auch Flemming Lüneburg (3.) und Tim Vollmer per Kopf (30.) traten aussichtsreich in Aktion, verfehlten aber das Ziel. Trainer Fischer bescheinigte seinem Team eine „überragende erste Halbzeit“. Kleine Einschränkung: „Das Entscheidende fehlte, nämlich ein Torerfolg.“

Im zweiten Durchgang traten die Meiendorfer mutiger als vor der Pause auf. Da hatten auch die Gäste mit einem fehlerfreien Norman Baese zwischen den Pfosten zwei kritische Momente zu überstehen. „Letztlich wäre eine Niederlage aber der blanke Hohn gewesen“, sagte Fischer. Ein früherer Pinneberger Reservist in MSV-Diensten, Matthias Drast, bekam wegen eines Fouls an Norman Baese in der 78. Minute die Gelb-Rote Karte zu sehen.