Bönningstedt

Warum das 0:1 bei Rugenbergen trotzdem Optimismus auslöst

Nach dem 0:1 (0:1) gegen den Niendorfer TSV brachen die Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen nicht in Tränen aus.

Bönningstedt. Trainer Ralf Palapies überspielte seine Enttäuschung mit einem Augenzwinkern. „Wollt ihr wissen, warum wir die nächste drei Spiele gewinnen?“, fragte er beim gemeinsamen Mittagessen – Cordon Bleu – in die Runde. Die Anwesenden baten darum. „Wir haben jetzt dreimal gewonnen, dann zweimal verloren, dann wieder dreimal gewonnen und wieder zweimal verloren. Das Gesetz der Serie spricht für uns“, sagte der Coach. Wenn das so ist, dann kann in den Partien gegen den SV Curslack-Neuengamme, den SC Vier- und Marschlande und Germania Schnelsen ja nichts schief gehen.

Nach dem 0:1-Rückstand (5.), als die Bönningstedter zwei entscheidende Kopfballduelle nach einem Freistoß verloren, lag das erste Unentschieden der aktuellen Saison vor allem in der 23. Minute in der Luft. Da sprang der Ball bei einem Handelfmeter von Kevin Lohrke vom rechten Innenpfosten ins Feld zurück. Gefährlich wurde es für die Gäste außerdem immer, wenn Dennis von Bastian seine gefürchteten Fernschüsse vom Stapel ließ. Im Strafraumdickicht allerdings kamen Rugenbergens Stürmer kaum einmal zum Zuge. Die Niendorfer wurden ihrem Ruf als eine der defensivstärksten Mannschaften der Staffel vollauf gerecht.

Hoch rechnete es Palapies seinen Schützlingen an, bis zum Schluss um den Ausgleich gekämpft zu haben. Dass sich Tolga Güvenir Rot einhandelte, weil er in höchster Not am Trikot eines Gegenspielers zerrte (59.), machte die Aufholjagd aber nicht leichter.