Pinnau-Handballer gewinnen Kellerduell in Wilhelmsburg

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Pinneberg. „Die Hamburg-Liga-Saison beginnt für uns erst am dritten Spieltag“, sagte Marco Simonsen, Handball-Torhüter der HSG Pinnau, nach den Auftaktniederlagen gegen die Oberliga-Absteiger HT Norderstedt und HG Barmbek. Die erste lösbare Aufgabe meisterte die Spielgemeinschaft von TSV Prisdorf und VfL Pinneberg dann prompt, setzte sich im Kellerduell bei der SG Wilhelmsburg mit 36:34 (16:16) durch und rückte in der Tabelle auf Platz acht (2:4 Punkte) vor.

Nicht verhehlen wollte Simonsen jedoch, das sich sein erneut von Interims-Spielertrainer Thomas Winkler betreutes Team schwer tat beim Aufsteiger. „Wir waren vor allem in der Deckung nicht aktiv genug.“ Verlass war dafür erneut auf Torjäger Jannik Biehl, der siebenmal aus dem Feld und dreimal per Siebenmeter traf. Nächster Gegner der HSG ist am Sonntag, 29. September (15Uhr, Johannes-Brahms-Halle, Pinneberg) der TV Fischbek.

Der TSV Ellerbek II besiegte auch ohne drei gesperrte Spieler (Rouven Alimi, Olaf Levin, Sebastian Strahl), die beim 24:24 auswärts gegen den TV Fischbek Rot gesehen hatten, den SC Alstertal-Langenhorn in der Harbig-Halle mit 27:23 (13:2) und rückte auf Platz drei (5:1 Punkte) vor. „Wir hätten noch deutlicher gewinnen können“, sagte Trainerin Kathrin Herzberg. Zwischenzeitlich lag ihr Team mit sieben Toren vorn, kassierte dann aber erneut Strafen und machte es dadurch noch einmal spannend.

Darum, dass sie gleich drei Akteure adäquat ersetzen kann, beneidet Georg Pohl, Trainer von Aufsteiger Halstenbeker Turnerschaft (Neunter/2:4 Punkte), vor dem Derby am Sonnabend, 28.September (17.30Uhr, Bickbargen) seine Ellerbeker Kollegin. „Ich habe gerade einmal neun Feldspieler im Kader“, sagt der HT-Coach. Im Auswärtsspiel beim TV Fischbek reichte das nicht, um dem heimstarken Gastgeber Paroli bieten zu können. „Wir haben es vor allem nicht geschafft, den zwei Meter großen Fischbeker Kreisläufer in den Griff zu bekommen“, sagte Pohl. Zudem hätte sein Team Bälle weggeworfen und sei dafür mit Gegenstoßtoren bestraft worden. „Zur Zeit zahlen wir kräftig Lehrgeld.“

Der diesmal spielfreie TuS Esingen empfängt am Sonnabend, 28. September (19 Uhr, KGST-Halle, Tornesch) die HG Barmbek.

( (fwi) )

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