Pinneberg

Es lief so wie in der vergangenen Saison ab

VfL-Oberligafußballer setzen sich 1:0 in Buchholz durch. Am Dienstag Test in Horst

Pinneberg. Nur keine Lässigkeit aufkommen lassen nach der Abwehrschlacht und dem 1:0-Sieg in Buchholz: Schon heute, am Dienstag, 10. September, müssen die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg erneut um die Stammplätze kämpfen. Um seinen großen Kader in Schwung zu halten, hat Trainer Michael Fischer ein weiteres Testspiel abgemacht. Um 19.15 Uhr läuft sein Team bei der Verbandsliga-Elf (entspricht in Hamburg der Landesliga) des VfR Horst auf.

Dabei hat der Erfolg beim TSV Buchholz 08 viel Einsatz und Kraft gekostet. „Es war ein sehr, sehr intensives Spiel“, fasste Michael Fischer seine Eindrücke nach 90 Minuten zusammen. Es hatte zahlreiche energische Zweikämpfe gegeben, immer wieder Unterbrechungen und auch Gelbe Karten. Obwohl der Trainer das Spiel seiner gesamten Mannschaft in den ersten 45 Minuten besonders lobte, war es doch Torwart Tim Brüggemann, der die spektakulärsten Aktionen zeigte. Zweimal boten sich dem aktuellen Oberliga-Torjäger Arne Gillich Kopfballchancen, die Tim Brüggemann allerdings in hervorragender Manier zunichte machen konnte.

Zu 85 Prozent waren die Gastgeber in Ballbesitz

In der 34. Minute bekamen die Fischer-Schützlinge einen Freistoß zugesprochen, die großen und kraftvollen Spieler rückten sofort nach vorne. Sascha Richert schoss, wie es der Trainer vorher angeordnet hatte, Abwehrrecke Steffen Maaß sprang hoch, köpfte, und Pinneberg führte mit 1:0. Die Dauerkunden am Spielfeldrand erinnerten sich: „Alles ging genau wie in der vergangenen Saison vonstatten.“

Wie damals hieß es nun 0:1, das hatten die Buchholzer eigentlich mit aller Macht zu verhindern versucht. Dementsprechend engagiert gingen die Nordheider zur Sache. Die Mannschaft griff an, über rechts, über links, mit Arne Gillich durch die Mitte. Selbst Michael Fischer kam am Ende zu folgender Beurteilung: „Die Buchholzer waren sicher zu 85 Prozent im Ballbesitz.“

Aber wie es bei solchen Dauerangriffen häufig so ist: Die wenigen VfL-Konter waren die gefährlicheren. Da war in der Schlussphase der Gewaltschuss aus 16 Metern von Sascha Richert, der gegen die Latte prallte. Da war auch noch einmal Steffen Maaß, der Torwart Henrik Titze schon ausgespielt hatte, doch Prince Styhn rettete noch auf der Torlinie. Am Ende hieß es wieder, ein Tor und drei Punkte für Pinneberg – genau wie vergangene Saison. Dank dieses Erfolges belegt der VfL in der Tabelle den siebten Platz, punktgleich mit dem Nachbarn Halstenbek-Rellingen.