Elmshorn

Football-Team beendet seine Pleitenserie gegen Lübeck mit 26:7

Der bereits feststehende Aufstieg der Hildesheim Invaders in die zweithöchste deutsche Spielklasse scheint jeglichen Erfolgsdruck vom Regionalliga-Footballteam der Elmshorn Fighting Pirates genommen zu haben.

Elmshorn. Dem 25:6 über die Hannover Spartans ließ das Team von Headcoach Stefan Mau vor mehr als 400 Zuschauern im heimischen Krückaustadion ein 26:7 (9:0, 3:7, 7:0, 7:0) über die Lübeck Seals folgen, gegen die es in den vorangegangenen Punktsspielvergleichen für die Elmshorner ausschließlich Niederlagen gesetzt hatte.

Zur schnellen Führung allerdings trug das Heimteam wenig bei. Der erste Angriffsversuch misslang den Gästen aus Niedersachsen, so dass den Pirates als verteidigender Mannschaft nach der Safety-Regel zwei Punkte gutgeschrieben wurden. Aus einer Entfernung von nur einem Yard erhöhte Quarterback Axel Roemersma auf 8:0, der anschließende Schuss durch die Torstangen zum Point after Touchdown (PAT) gelang Kicker Oliver Schlüter ebenso wie alle folgenden und zudem ein Feldtor (Fieldgoal) aus 24 Yards Entfernung zum Halbzeitstand von 12:7 im zweiten Quarter. Für Stefan Mau war der Treffer des gelernten Quarterbacks identisch mit der Vorentscheidung in der Begegnung. "Danach lief alles für uns."

Treffsicher präsentierte sich Schlüter nach in der zweiten Halbzeit. Nach Touchdowns von Alexander Jakusch über fünf Yards zum 18:7 und Trainersohn Benjamin Mau über 34 Yards nach Pass von Axel Roemersma zum 25:7 folgte jeweils die prompte Ergebnis des Resultats durch den Kicker. Für dessen Position waren in dieser Saison ursprünglich andere Akteure vorgesehen, die aber zurzeit aus unterschiedlichen Gründen passen müssen.

Um sich in den ausstehenden drei Partien (zu Hause gegen die St. Pauli Buccaneers, auswärts bei den Hamburg Pioneers und den Hannover Spartans) in der Tabelle verbessern zu können, müssen die Pirates (fünf Siege, vier Niederlagen, Platz vier) nach Stefan Maus Auffassung vor allem disziplinierter spielen. "125 Yards Strafen sind einfach zu viel. Wenn man das umrechnen könnte, wären das zwei Touchdowns, die wir mehr hätten erzielen können." In anderen Bereichen sieht Defense Coach Marcus Päper indes Fortschritte, sprach nach dem Heimspiel gegen Hannover von einer guten Teamleistung. "Viele Fehler aus den vorangegangenen Spielen haben wir abgestellt."