Neuwittenbek

Motorrad-Profi "Matten" Kröger bei Langbahn-WM indisponiert

Für Matthias Kröger lief es beim dritten von sechs Wertungsläufen zur Langbahn-Weltmeisterschaft in Marmande (Frankreich) alles andere als gut.

Bokel/Neuwittenbek . Der 44 Jahre alte Motorrad-Profi aus Bokel (Kreis Pinneberg) belegte mit neun Zählern letztlich nur den 14. Platz, rangiert in der WM mit nun 23 Punkten auf dem 16. Platz und dürfte es schwer haben, bei den letzten Wertungsrennen die Teilnahmeberechtigung für den WM-Start 2014 zu erlangen. Dazu müsste Kröger letztlich mindestens Zehnter werden.

Sowohl der Bokeler als auch sein Teamkollege vom Bundesligaclub MSC Brokstedt, Stephan Katt aus Neuwittenbek bei Kiel, starten am Sonntag, 21. Juli, in Bielefeld beim Grasbahn-Europameisterschaftsfinale. Katt könnte dabei einen neuen Rekord aufstellen. Bei einer Titelverteidigung wäre er der erste deutsche Bahnsportler, der die europäische Grasbahn-Krone zum vierten Mal erringen könnte.

Der Neuwittenbeker zeigte sich in Marmande beim Langbahn-Weltmeisterschaftslauf überglücklich. "Eigentlich war die Bahn in Marmande nie meine Lieblingsstrecke. Diesmal lief es bei mir allerdings richtig gut." Katt in Frankreich in der Tat einen glänzenden Tag. Nach seinem Sieg im ersten Lauf, einem vierten Platz, zwei zweiten Plätzen und einem weiteren Laufsieg sicherte sich der "Catman" einen Platz im A-Finale der fünf punktbesten Akteure. Im Halbfinale kam es dann zu einer Kollision mit dem amtierenden Weltmeister Joonas Kylmäkorpi und der Disqualifikation Katts im Wiederholungslauf. "Eine Fehlentscheidung", so Katt. "Kylmäkorpi entschuldigte sich danach bei mir und nahm die Schuld für den Sturz auf sich. Leider sah es der Schiedsrichter komplett anders."

Der Sturz des 33-Jährigen blieb indes nicht ohne Folgen. "Ich hatte starke Schmerzen im Ellbogen. Im Finale hatte ich einfach keine Kraft mehr." Ärgerlich für Katt blieb die Tatsache, dass es er den Start im letzten Lauf gewann, in Führung liegend aber verletzungsbedingt die Ideallinie nicht halten konnte und am Ende förmlich "durchgereicht" wurde. Letztlich konnte Katt als Fünftplatzierter und bester Deutscher 15 Zähler einfahren und sich im Gesamtklassement mit 24 Punkten auf den 15. Rang verbessern. Letztlich geht es auch für Katt darum, am Ende unter die ersten zehn Fahrer zu kommen.