Pinneberg

Basketball-Coach muss neues Team zusammenstellen

Die wichtigste Personalie für die Basketball-Spielzeit 2013/14 ist lange vor dem ersten Sprungball geklärt bei den Holstein Hopper.

Halstenbek/Pinneberg. Alfred Knütter, 53 Jahre alter Familienvater aus Horst (Kreis Steinburg), übernimmt den vakanten Trainerposten beim Herrenteam der Spielgemeinschaft von Halstenbeker Turnerschaft und VfL Pinneberg.

Eine Übungseinheit hat der frühere Regional- und Oberligaspieler bereits geleitet und weiß spätestens jetzt, dass es für ihn viel zu tun gibt beim Absteiger aus der 1. Regionalliga Nord. Kaum war die Premierensaison in der vierthöchsten Spielklasse beendet, begann der Exodus. Fast alle Spieler gingen, ebenso Headcoach Zoran Krezic sowie - nach dessen Wechsel auf die Spielmacher-Position - Nachfolger Mario Protuder, der trotz zweier Siege zum Einstand das Ruder nicht mehr herumreißen konnte.

Alfred Knütters wichtigste Aufgabe besteht nun darin, einen konkurrenzfähigen Kader für die 2. Regionalliga Nord zusammenzustellen. Der neue Mann auf der Hoppers-Bank ist allerdings fest davon überzeugt, dass ihm dies gelingt. "Zum offiziellen Saisonstart am 5. August werden wir ein starkes Team präsentieren können."

Trainer der Holstein Hoppers stieg in sieben Spielzeiten viermal auf

Bewiesen hat Knütter auch schon, dass er Mannschaften nach oben bringen kann. "Ich bin in den vergangenen sieben Spielzeiten viermal aufgestiegen, zuletzt in der zurückliegenden Saison mit den Herren der BG Hamburg West in die 2. Regionalliga Nord." Gleichwohl konnten sich der Trainer und die Offiziellen der Spielgemeinschaft von SV Eidelstedt und SV Lurup nicht auf eine Fortsetzung der drei Jahre andauernden Zusammenarbeit einigen, und so wird Knütter in der kommenden Saison in den Duellen mit seinem bisherigen Team viele seiner ehemaligen Schützlinge wiedersehen.

Nach drei Jahren bei der BG Hamburg West reizt Alfred Knütter an der neuen Aufgabe vor allem die lange Tradition der Clubs VfL Pinneberg und Halstenbeker TS als erfolgreiche Basketballvereine. Die Bündelung der Kräfte in der Metropolregion werde trotz des Abstiegs der Hoppers-Herren weitergehen. Für seine erste Spielzeit in Halstenbek und Pinneberg hat sich Knütter ebenso wie Hoppers-Pressesprecher Andreas Stenzel ("Wir wollen uns konsolidieren.") eher bescheidene Ziele gesteckt, wäre schon mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden.