Elmshorn

Lübecker bleiben Angstgegner der Fighting Pirates

Elmshorner Football-Team verspielt beim 14:35 gegen die Seals letzte Titelchance

Elmshorn. Dem klaren 60:13 über die Ritterhude Badgers folgte für das Regionalliga-Footballteam der Elmshorn Fighting Pirates die kalte Dusche. Im Verfolgerduell der Nord-Staffel unterlag die Mannschaft von Headcoach Stefan Mau den Lübeck Seals in der Hansestadt 14:35 (0:7, 7:14, 7:6, 0:8), rutschte auf Platz vier ab und dürfte die letzte Titelchance verspielt haben.

An die Leistung beim Kantersieg über Ritterhude konnten die Freibeuter auf dem Lübecker Confina-Field vor allem im Angriff zu keinem Zeitpunkt anknüpfen. Es hakte schon im Spielaufbau, ausschlaggebend dafür war für Trainer Mau eine Fülle von Unzulänglichkeiten. "Die Fehler, die wir gemacht haben, reichen für eine ganze Saison. Fünf Turnovers sind einfach zu viel."

Zählbares für die Gäste brachten nur Alexander Jakusch und Felix Doege per Touchdown sowie jeweils im Anschluss Kicker Sven Linn zustande, der beim Debüt für die Fighting Pirates mit zwei Schüssen durch die Torstangen um einen weiteren Punkt erhöhte. Das reichte aber nicht, um im siebten Duell mit den Lübeckern den ersten Sieg einzufahren.

Elmshorner Trainer können sich nur auf die Defensive verlassen

Verlassen konnten sich die Elmshorner Trainer nur auf die Defensive. Mehrfach gelang es, Lübecker Angriffsversuche zu stoppen, Jan Wunderlich und Sören Becker schafften es sogar je einmal, einen Pass des gegnerischen Quarterbacks abzufangen.

Trotz des Misserfolges war Football-Abteilungsleiter Jörg Lorenz mit der Einstellung des Teams zufrieden. "Die Spieler haben nicht aufgegeben und bis zum Ende gekämpft, und deshalb kann ich über die Niederlage hinweg sehen." Vor der nächsten schweren Aufgabe stehen die Pirates am Sonnabend, 22. Juni, im Krückaustadion gegen Tabellenführer Hildesheim Invaders (Kick-off: 15 Uhr).