Halstenbek

Halstenbeks Handballfrauen verzichten auf die Hamburg-Liga

Auf den letzten Drücker haben die Handballfrauen des TuS Esingen eine starke Rückrunde in der Hamburg-Liga gekrönt.

Tornesch/Halstenbek . Der Aufsteiger aus Tornesch besiegte den Tabellenletzten TuS Aumühle-Wohltorf in der KGST-Halle 26:13 (12:4) und beendet die Saison auf Platz vier (25:19). "Damit haben wir nicht gerechnet", sagte Trainer Jan-Henning Himborn, für den die Platzierung seines Teams andererseits nur konsequent war. 15:7 Punkte holte seine Mannschaft in der zweiten Halbserie, gewann die letzten sechs Spiele allesamt. Als Verstärkung für die Tornescherinnen erwiesen sich laut Himborn zwei neue Spielerinnen. "Mit Frederike Schmidt und Martina Bauer ist unser Kader noch tiefer besetzt."

Auf Platz fünf in der Abschlusstabelle rutschte Esingens Kreisrivale Halstenbeker Turnerschaft (24:20) nach dem 20:28 (8:12) beim unbesiegten Hamburger Meister Altrahlstedter MTV ab. Kreisderbys zwischen den bisherigen Staffelkonkurrenten wird es in der Saison 2013/14 allerdings nicht mehr geben, denn die HT-Frauen verzichten auf ihren Hamburg-Liga-Startplatz, setzen vielmehr auf einen Neubeginn in der Landesliga.

Den soll bei der Turnerschaft Mirco Demel als künftiger Coach in die Wege leiten. Der bisherige Trainer Torsten Roggon saß bereits beim Gastspiel in Rahlstedt nicht mehr auf der Bank. "Trainer und Mannschaft hatten unterschiedliche Vorstellungen davon, wie es weitergehen soll", sagt Roggon. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, für den er schon in der Hinrunde 2012/13 während dessen Krankenhausaufenthalts eingesprungen war, unterstützt Demel das Vorhaben der gestandenen HT-Handballerinnen, eine Liga tiefer anzutreten. "Dadurch können jüngere Spielerinnen leichter und ohne allzu großen Leistungsdruck in die Mannschaft integriert werden", sagt der selbstständige Handwerker. Sportliches Ziel in der Saison 2013/14 sei aber gleichwohl der unmittelbare Wiederaufstieg in die höchste Hamburger Spielklasse.