Elmshorn

Elmshorner zeigen wenig Glanz bei 3:0 über Niendorf

Achim Hollerieth hat es gut. Der Trainer des FC Elmshorn konnte es sich erlauben, Milos Ljubisavljevic, zweifacher Torschütze beim 3:2 in Norderstedt, auf die Bank zu setzen.

Elmshorn. Der von meiner Verletzung genesene Tim Jeske erhielt offensiv links den Vorzug. Es ist ein Konkurrenzkampf - auch auf anderen Positionen -, der die Elmshorner Oberliga-Fußballer eines Tages möglicherweise beflügelt. An ihre starke Leistung im Spiel davor knüpften sie beim 3:0 (1:0) über den Niendorfer TSV zunächst nicht an. Für Teamchef Eugen Igel war es "ein dreckiger Sieg", mit anderen Worten ein äußerst mühselig erkämpfter.

Der Trainer machte nichts verkehrt. Jeske trumpfte so stark auf wie in den meisten Partien vor der Winterpause. Es war kein Zufall, dass dem blonden Angreifer in der 23. Minute das 1:0 glückte. Nach einem perfekten Zuspiel von Jan Lüneburg hatte Jeske Auge in Auge mit dem Keeper jede Bewegung von Gäste-Torwart Dennis Wolf ganz genau wahrgenommen. Dann schob er den Ball zwischen dessen Beinen hindurch ins Netz.

Im defensiven Mittelfeld war Neuzugang Sascha De la Cuesta bei seinem Punktspiel-Debüt bemüht, die Löcher zu stopfen. Zwei gefährliche Momente hatten die Gäste trotzdem. In der 35. Minute musste Torwart Ole Springer zunächst Kopf und Kragen riskieren. Drei Minuten später nötigten ihm die Gäste eine Glanzparade ab. Achim Hollerieth erhöhte den Druck auf die Niendorfer, in dem er in der 58. Minute Ljubisavljevic für De la Cuesta auf den Rasen schickte. Zwei Minuten später durften die 428 Fans an der Wilhelmstraße dann aufatmen. Ein Foul an Jeske ahndete der Unparteiische mit Strafstoß, den Jan Lüneburg zum 2:0 verwandelte. Einen weiteren Strafstoß holte dann Ljubisavljevic in der ersten Minute der Nachspielzeit heraus. Wieder nahm Lüneburg Anlauf, wieder landete der Ball im Netz. "Mit dem Ergebnis bin zufrieden. Im Spitzenspiel am Sonnabend bei Verfolger Curslack-Neuengamme werden wir uns wieder steigern müssen", sagte Achim Hollerieth.

Vorher wartet auf den Oberliga-Tabellenführer aber noch Arbeit im Oddset-Pokal. Im Nachholtreffen am Dienstag, 5. März, 19.30 Uhr, geht es gegen den Oberliga-Vorletzten SV Lurup um den Einzug ins Viertelfinale des Wettbewerbs. Der Sieger trifft am 29. März auf Teutonia 05 (Landesliga). Vor genau 20 Jahren hatte FCE-Vorgänger Rasensport den Toto-Pokal gewonnen . . .