VfL und Elmshorn müssen noch fleißig nachsitzen

Die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg und FC Elmshorn teilen dasselbe Schicksal.

Pinneberg. Von allen 18 Teams der höchsten Hamburger Spielklasse absolvierten sie bislang die wenigstens Partien um Punkte (je 16). Was das heißt, ist jetzt schon Schwarz auf Weiß im Terminkalender eingetragen - Stress. Speziell die Monate April und Mai mit ihren "Englischen Wochen" und Nachholterminen werden den Amateuren jede Menge Verzicht auf andere Aktivitäten als Fußball abverlangen. Michael Fischer rechnet gar damit, dass sich der allgemeine Punktspielstart am kommenden Wochenende witterungsbedingt für die meisten Teams verzögert. "Tritt keine Änderung ein, besteht ein zu hohes Verletzungsrisiko. Taut der Boden, haben wir Land unter", sagt der VfL-Coach.

Im Gegensatz zu den Pinnebergern sind die Elmshorner auch noch im Oddset-Pokal am Ball. Das Nachholspiel des Achtelfinales gegen den SV Lurup musste schon wieder abgesagt werden. Ersatzhalber trugen sie einen freundschaftlichen Vergleich bei Rot-Weiß Kiebitzreihe (Kreisliga Schleswig-Holstein) aus, der nach einem Treffer von Tim Jeske (37.) 1:0 endete. Von regulären Bedingungen auf dem Naturrasen konnte kaum die Rede sein, während sich die Pinneberger mit dem Kunstrasen von Hansa 11 (Bezirksliga) einigermaßen arrangierten. Lennart Dora per Kopf nach einem Eckball von Tugay Hayran (30.), Pablo Moreira (48.) und Thomas Koster (51.) - jeweils nach Vorarbeit von Sören Badermann - trugen die Treffer zum 3:1 (1:0) zusammen. Erst in der Nachspielzeit kamen die Gastgeber zu ihrem einzigen Torerfolg.

Kurzfristig vereinbarte auch der SV Rugenbergen noch einen Test. Beim 4:2 in Lokstedt über den HEBC (Landesliga) waren Pascal Haase (3) und Mario Jurkschat erfolgreich.