Union-Frauen machen fröhliche Mienen zum schlechten Spiel

Neumodisch englisch hieß es Hallen-Masters statt einfach nur Hallenmeisterschaft.

Tornesch. Die Fußball-Frauen von Union Tornesch waren die Bediensteten, die ihre Konkurrenz mit Punkten versorgte. Abgeschlagen landete der Tabellendritte der Hamburger Verbandsliga nach Niederlagen gegen den SC Vier- und Marschlande (0:8), den Niendorfer TSV (2:4, Union-Tore: Benita Thiel/2) und Bergedorf 85 (0:5) auf dem letzten Gruppenrang.

Auf den blauen Schalensitzen der Alsterdorfer Sporthalle machten Torfrau Franziska Kielack und ihre Leidensgenossinnen trotzdem fröhliche Miene zum schlechten Spiel. "Man darf ja nicht vergessen, dass uns Leistungsträgerinnen wie die frühere Bundesligaspielerin Janina Haye gefehlt haben. Einige sind verletzt, andere hatten längst ihren Urlaub gebucht, als wir von dem Termin erfuhren", sagte Trainer Detlef Arndt.

Zudem erwischten die FCU-Frauen die schwerere beider Gruppen. Ins Finale, das Bergedorf gegen Vier- und Marschlande 2:1 gewann, zogen jedenfalls zwei Vorrunden-Gegner ein. Für den FC Union kamen Franziska Kielack, Anna-Lena Kölln, Heike Bollin, Benita Thiel, Saskia Bannert, Nicole Kleinwort, Nele Grzenkowitz, Kira Möller, Claudia Langmaack und Kristina Rossow zum Einsatz.

( (wh) )

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