Pinneberg
Handball: Ellerbeks Frauen 20:37

Sie waren nur ein Spielball Buxtehudes

Manuela Henße hatte sich die Stimmung nicht vermiesen lassen. "Wir haben wieder einmal zwei Punkte mitgenommen, es waren allerdings Miese."

Ellerbek. Wie nicht anders zu erwarten war, verloren die Handball-Frauen des TSV Ellerbek beim Tabellenzweiten Buxtehuder SV II mit 20:37 (10:20).

Nichts war's also mit einer Wiederholung der Überraschung in der Hinrunde, als Aufsteiger Ellerbek mit dem 28:28 den ersten Punktgewinn der Saison feierte. Manuela Henße. "Buxtehude war uns eigentlich in allen Bereichen überlegen, vor allem was Athletik und Entschlossenheit anging. Wir wiederum haben jegliche Aggressivität vermissen lassen."

Bis zum 2:2 in der 3. Minute konnte der Tabellenvorletzte noch einigermaßen mithalten, dann nahm das Debakel kontinuierlich seinen Lauf. In der 13. Minute stand es bereits 12:2, ehe Ellerbek bis zur 21. Minute (8:13) wenigstens ein bisschen Boden gutmachen konnte. Sechs Tore hintereinander ließen Buxtehudes Vorsprung anschließend erneut stattlich werden - entschieden war die Partie sowieso schon längst.

Jene plätscherte nach der Pause mehr oder weniger dahin. Ellerbek verfolgte nur ein Ziel, nämlich nicht mit 20 Treffern Unterschied zu verlieren und möglichst nicht mehr als 40 Gegentore zu kassieren - das immerhin ist ja gelungen.

Wie es sich anfühlt, wenn man nicht ständig "Miese" kassiert, wird sich vielleicht am kommenden Wochenende zeigen. Dann nämlich bekommen die TSV-Frauen zweimal Gelegenheit zu punkten. Am Sonnabend steht zunächst das Nachholspiel beim Berliner TSC bevor, nicht einmal 24 Stunden später folgt das Heimspiel gegen den SV Grün-Weiß Schwerin.

TSV Ellerbek (Tore/Siebenmeter): Daniela Laupichler (15 Minuten), restliche Zeit Julia Mohr - Ulrike Lohmeier (11/7), Alina Kröger (3), Friederike Wedding (2), Anastasia Günter, Jana Schwarz, Melina Dahms, Sandra Vollstedt (je 1), Bianca Liepner, Julia Daub, Verena Oberthaler, Nicola Bosse.