Pinneberg
Fußball-Kreisliga

Wolf geht: Trainerwechsel in Holm

Abstiegskampf mit den Kreisliga-Fußballern des TSV Holm, das wurde Oliver Wolf zu aufwendig. Das 1:3 (0:0) beim SC Ellerau war das letzte Spiel des Viertletzten der Staffel 8 mit dem früheren Torjäger des TuS Holstein als Trainer.

Holm. "Ich kriege es zeitlich nicht mehr auf die Reihe und hatte deshalb schon vor dem Anpfiff meinen Rücktritt angeboten", erklärte Wolf, der Ende Februar für Thomas Seeliger (zu Altona 93) eingesprungen war und die Holmer zur Vizemeisterschaft geführt hatte. Michael Berndt, vergangene Serie Torjäger, soll in Zukunft als Spielertrainer fungieren und ihm der frühere Liga-Kapitän Sven-Mikael Witthuhn als Assistent zur Seite stehen.

Die Vermutung liegt nahe, dass Wolf geblieben wäre, hätte es so viel Spaß wie noch vor einem halben Jahr gemacht. Zurzeit aber sind die Holmer vom Glück verlassen, so auch in Ellerau, wo Moritz Grossmann zu Beginn nur die Latte traf und Marc Aubrecht in der 50. Minute eine riesige Kopfballchance vergab. Als Max Witthuhn in der 89. Minute endlich das Ziel fand, führten die Ellerauer längst 3:0. Gelb-Rot für Flemming Matthiessen (90.) spielte keine Rolle mehr.

Die Holmer überwintern auf einem Abstiegsrang, sofern der TuS Holstein II auch nur eines von seinen zwei Nachholspielen gewinnt. Beim 1:2 (1:1) gegen den TuS Hasloh allerdings erwiesen sich die Quickborner im zweiten Durchgang als nicht mehr besonders durchschlagskräftig, so dass es sich für TuS-Trainer Michael Böhnke um eine verdiente Niederlage handelte. Orhan Yesilkaya (19.) und Nils Meyer (72.) wahrten den Haslohern die letzte Chance auf einen Spitzenplatz in der Endabrechnung, zwischendurch (24.) hatte Lars Behrens einen Freistoß zum 1:1 verwandelt.

Das 5:0 (1:0) des TSV Seestermühe über TuS Hemdingen-Bilsen stand im Zeichen des Uwe Lohse, der sämtliche fünf Treffer dieser einseitigen Partie erzielte (32., 47., 49., 80., 87.).

Der TSV Heist musste bis zur 81. Minute warten, ehe der eingewechselte Klaas-Gerit Both auswärts gegen die Sportfreunde Uetersen das entscheidende 1:0 köpfte. "Allerdings war der Eckball, der zum Tor führte, unberechtigt. Es hätte Einwurf geben müssen", räumte TSV-Trainer Mirco Seitz ganz ehrlich ein.

Ebenfalls war den Spielern von Eintracht Rellingen nach Trost und Verständnis für den unterlegenen Gegner zumute. "Über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beschweren dürfen", stellte FCE-Teamsprecher Frank Fröhlich im Anschluss an das 3:2 (2:0) fest.

Nach Toren von Bastian Knapp (11.), Jörn Hunke (19.) und Christian Hiller (56.) hatten die Rellinger schon 3:0 geführt. Trotz Gelb-Roter Karte für den Teamgefährten Ole Fankhänel (58.) konnten die Appener Björn Kaland (60.) und Christian Hase (62.) urplötzlich wieder hohe Spannung erzeugen.