Pinneberg
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HSV-Star als Glücksfee: Collin Benjamin zieht die Lose

"Immer schön die Hausaufgaben machen", empfahl Collin Benjamin seinen jugendlichen Fans beim Abschied.

Wedel. Eine herzliche Umarmung gab es noch für Hans Jürgen Stammer (Manager der SV Halstenbek-Rellingen), der den mittlerweile 31-jährigen Namibier im Jahr 2000 von Germania Schnelsen zu Raspo Elmshorn gelotst hatte.

Dann herrschte wieder normaler Publikumsverkehr in der Filiale der Hamburger Sparkasse an der Bahnhofstraße, wo der zurzeit verletzte HSV-Profi in Begleitung von Klubmanager Bernd Wehmeyer die Auslosung zum 35. Hallenturnier des TSV Wedel am 26. Dezember - seit sieben Jahren "Haspa-Cup" - vorgenommen hatte.

Still in der Ecke saß Wedels Manager Detlef Kebbe und freute sich, wieder einmal Fußball-Prominenz für die Amateure gewonnen zu haben. Benjamin loste in der einen Gruppe den SC Victoria, den SV Rugenbergen, den TSV Uetersen und die SV Halstenbek-Rellingen, in der anderen Gastgeber Wedel, den TuS Holstein, den VfL Pinneberg und den SC Egenbüttel zusammen. "Collin ist immer noch mit dem früheren Raspo-Spieler Daniel Burmester befreundet. Mit der Ablösesumme 2001 vom HSV hatten wir gerade einmal die Kosten gedeckt, die wir in Collin investiert hatten", verriet Hans Jürgen Stammer.

Ob die SV Halstenbek-Rellingen ihren Oberliga-Kader in der Winterpause nachbessert, ist fraglich. "Man darf nicht vergessen, dass uns die verletzten Daniel Stars und Marco Kebbe zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. Zudem erwarten wir Henning Hermann aus Australien und Schifffahrtskapitän Fabian Rüßbüldt nach einem Jahr auf hoher See zurück", so Stammer.

Bei der Auslosung noch zuversichtlich hinsichtlich der aktuellen Aufgaben in der Oberliga, sollten Hans Jürgen Stammer und Detlef Kebbe am Wochenende wieder eine finstere Miene aufsetzen: Sowohl HR (2.3 gegen Condor) als auch Wedel (0:3 in Norderstedt) sollten die jüngsten Partien verlieren...