Pinneberg
Oberliga-Absteiger

1:2 wird für Egenbüttel zum Standardergebnis

Zu gerne würden die Oberliga-Fußballer des SC Egenbüttel ihrem treuen Publikum noch einen Heimsieg bieten, bevor sie sich in die Landesliga verabschieden.

Rellingen - Gegen Titelanwärter Bergedorf 85 war das aber noch zu viel verlangt vom Tabellenvorletzten, der seit geraumer Zeit als Absteiger feststeht. Zum dritten Mal in den vergangenen vier Partien hieß es am Ende 1:2 (0:1).

"Wir haben nur wenige Bergedorfer Torchancen zugelassen, nach vorne aber auch nicht viel zustande gebracht", so sah SCE-Coach Andreas Rieckert die 90 Minuten. Eine realistische Chance auf eine Überraschung gab es nicht, auch wenn Dennis von Bastian in der 81. Minute noch einen Freistoß aus 20 Metern ins Ziel brachte. Da hieß es schon 2:0 für die Bergedorfer, deren Torjäger Matthias Reincke in der 18. und 49. Minute zum Zuge gekommen war.

In der 84. Minute ließen die Gäste dann noch die Möglichkeit ungenutzt, den vorherigen Abstand wieder herzustellen. Ein von Tobias Müller verschuldeter Foulelfmeter landete neben dem Tor. Leichte Aufregung herrschte in der 88. Minute, als der eingewechselte Kevin Fölsch den Ball zwar ins Tor schoss, der zuständige Schiedsrichter-Assistent aber eifrig mit der Fahne wedelte.

"Ich glaube auch, dass es abseits war", räumte Rieckert ein. Die letzte Möglichkeit, die eigenen Fans bei der Stange zu halten, bietet sich für den SCE am 29. Mai im Spiel gegen den TSV Buchholz 08. (wh)