Gedenken

NS-Erinnerungskultur im Kreis Pinneberg – wie geht’s weiter?

Die Historikerin Béatrice Busjan will die Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen neu gestalten. Ihr zur Seite stehen Hans-Jürgen Kütbach (l.) und Indre Schmalfeld vom Vorstand des Trägervereins sowie Gedenkstättenleiter Marc Czichy.

Die Historikerin Béatrice Busjan will die Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen neu gestalten. Ihr zur Seite stehen Hans-Jürgen Kütbach (l.) und Indre Schmalfeld vom Vorstand des Trägervereins sowie Gedenkstättenleiter Marc Czichy.

Foto: Burkhard Fuchs

Historiker Manfred Grieger spricht in KZ-Gedenkstelle Kaltenkirchen über die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit.

Kreis Pinneberg.  Wie soll sich künftig an die nationalsozialistische Vergangenheit erinnert werden, wenn die letzten Zeitzeugen nach und nach sterben? Welche digitalen Formate sind denkbar? Das fragt sich der Kreis Pinneberg und möchte dazu ein Konzept für die Erinnerungskultur erstellen. In die Überlegungen soll auch die Auseinandersetzung mit dem Postkolonialismus einfließen.

„Es geht auch darum, dem Erstarken antidemokratischer Entwicklungen etwas entgegen zu setzen“, sagt der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Rossmann, der sich für das Kulturforum der Kreis Pinneberger SPD engagiert. Der Kreis Pinneberg hat dazu die Historiker Manfred Grieger und Marcel Glaser beauftragt, bis Ende dieses Jahres der Kreispolitik ein Konzept zu diesen Fragen mit verschiedenen Maßnahmen und Projektideen vorzulegen.

Das Kulturforum der Kreis Pinneberger SPD will sich an dieser Diskussion beteiligen. Der bürgeroffene Kreis lädt deshalb für Dienstag, 27. September, von 19 Uhr an in die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen an der B4 bei Springhirsch ein und freue sich, Professor Manfred Grieger als Projektleiter begrüßen zu können. Für alle Interessierten wird bereits von 18 Uhr an Mark Czichy als Leiter die KZ-Gedenkstätte vorstellen und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Kommen kann jeder ohne Anmeldung.

( ade )

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