Schenefeld

Romeo und Julia – mal ganz anders erzählt

| Lesedauer: 3 Minuten
Arne Kolarczyk
Gerrit Meyer-Haack (v. l.), Karsten Schmidt und Birte Giesel im neuen Stück.

Gerrit Meyer-Haack (v. l.), Karsten Schmidt und Birte Giesel im neuen Stück.

Foto: Theater Schenefeld / theater schenefeld

Theater Schenefeld führt das Lustspiel „Es war die Lerche“ auf – mit dem berühmtesten Paar der Geschichte.

Schenefeld. Nach zweijähriger Zwangspause kann das Theater Schenefeld fortsetzen, was coronabedingt 2020 abrupt abgebrochen werden musste und – wie so vieles – nicht zur Aufführung kam. Die Rede ist von ihrem neuen Stück „Es war die Lerche“, ein heiteres Trauerspiel von Ephraim Kishon. Premiere ist am Freitag, 13. Mai.

Schenefeld: Romeo und Julia modern erzählt

„Es war die Lerche“ handelt vom berühmtesten Liebespaar der Geschichte, Romeo und Julia. Die beiden haben allerdings keinen Selbstmord begangen, sondern sich in einer kleinen Wohnung einquartiert und eine – inzwischen halbwüchsige – Tochter. Und während sich Romeo (Karsten Schmidt) und Julia (Birte Giesel) nur noch streiten, geht das 14 Jahre alte Töchterchen Lucretia allen mit ihrer „Null-Bock-Stimmung“ auf die Nerven. So kann das nicht weitergehen, entscheidet Romancier William Shakespeare (Gerrit Meyer-Haack) höchstpersönlich und taucht aus dem Totenreich wieder auf, um für Abhilfe zu sorgen.

Doch damit fängt das Durcheinander erst an. So muss der leidgeprüfte Autor unter anderem die Annäherungsversuche von Romeos und Julias pubertierender Tochter abwehren. Außerdem spielen ein liebestoller, 98 Jahre alter Franziskanerpater namens Lorenzo und eine 85 Jahre alte Amme mit Frühlingsgefühlen eine gewichtige Rolle. Die hat es übrigens auf Romeo abgesehen. Ob es dem wiederauferstandenen Romancier gelingt, dieses Chaos zu beenden und sein größtes jemals erschaffenes Liebespaar zu dem von ihm vorgesehen Ende zu führen, erfahren die Besucher am Ende dieses turbulenten Schauspiels.

Schenefeld: Premiere des neuen Stücks am 13. Mai

Für die Inszenierung zeichnen Michael und Laura Matthießen verantwortlich. Für Michael Matthießen ist es so etwas wie ein Deja Vu: Bereits vor 22 Jahren, als die Theatergruppe dieses Stück anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens aufführte, übernahm er die Regie. Auch damals spielte übrigens Birte Gießel eine Hauptrolle.

Nach der Premiere, die am 13. Mai um 19.30 Uhr beginnt, gibt es weitere Aufführungstermine am 14. und 15. Mai (jeweils ab 18 Uhr) sowie um 20. Mai ab 19.30 Uhr und schließlich am 21. und 22. Mai, dann wieder jeweils ab 18 Uhr. Aufführungsort ist das Forum Schenefeld, Achter de Weiden 32. Der Eintrittspreis beträgt zehn, ermäßigt fünf Euro. Eine Kartenreservierung ist unter der Telefonnummer 04101/60 61 41 oder online im Internet unter www.theater-schenefeld.de möglich.

Außerdem gibt es Tickets am Infostand im Stadtzentrum Schenefeld sowie bei Buch Cremer, Hauptstraße 51, in Halstenbek.

Theater: Premiere 13.5., 19.30, weitere Termine 14., 15.5. (18 Uhr), 20.5. 19.30, 21., 22.5. (18 Uhr), Forum Schenefeld, Achter de Weiden 32. 10, ermäßigt 5 Euro, Tickets u.a. 04101/60 61 41, Online www.theater-schenefeld.de

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