Halstenbek

Mann überfällt Friseursalon – mit mäßigem Erfolg

Der Schriftzug "Polizei" auf der Seitentür eines Einsatzfahrzeuges (Symbolbild).

Der Schriftzug "Polizei" auf der Seitentür eines Einsatzfahrzeuges (Symbolbild).

Foto: picture alliance / dpa

Täter bedrohte die Angestellt des Halstenbeker Salons mit einer Schusswaffe. Warum der Überfall fehlschlug.

Halstenbek.  Einmal waschen, schneiden und fönen, bitte? Von wegen! Statt auf einen neuen Haarschnitt hatte es ein Mann in Halstenbek auf die Tageseinnahmen des Friseursalons abgesehen. Doch der Raubüberfall am Dienstagabend schlug fehl. Nach Polizeiangaben flüchtete der bewaffnete Täter ohne Beute.

Überfall: So wird der Täter beschrieben

Er hatte kurz nach 18 Uhr die Angestellte, die gerade das an der Hauptstraße gelegene Friseurstübchen abschließen wollte, abgepasst, mit einer Schusswaffe bedroht und zurück in den Laden gedrängt.

Dort forderte er Geld von ihr. Als ihm die Mitarbeiterin die leere Kasse zeigte, nahm der etwa 25-jährige Mann ohne Beute Reißaus. Der etwa 1,65 bis 1,75 Meter große Täter soll über die Fußgängerbrücke über die A 23 zum Tatort gelangt sein. Zu seiner Fluchtrichtung ist bisher nichts bekannt. Der Räuber trug dunkle Kleidung und versteckte sein Gesicht hinter einer schwarzen Skimaske, er sprach Deutsch mit Akzent.

Eine Großfahndung der Polizei mit mehreren Streifenwagen blieb erfolglos. Die Kriminalpolizei in Pinneberg sucht nun Zeugen, die die beschriebene Person zur Tatzeit im Umfeld des Friseursalons gesehen haben. Hinweise unter Telefon 04101/20 20.

( kol )

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