Polizei Pinneberg

Taschendiebe gehen im Kreis Pinneberg auf Beutezug

Ein Dieb bedient sich in einer Handtasche (Symbolfoto).

Ein Dieb bedient sich in einer Handtasche (Symbolfoto).

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Polizei warnt: Mehrere Fälle an nur einem Tag. Wo die Täter zuschlagen, wie sich Passanten schützen können.

Kreis Pinneberg. Die Polizei warnt nach mehreren Taten im Kreis Pinneberg vor Taschendieben. Die Täter waren am Montag erneut in Wedel, Uetersen und Schenefeld unterwegs. In der Fußgängerzone in Uetersen stahlen sie zwischen 12.30 und 12.40 Uhr die Geldbörse einer 30-Jährigen aus Appen aus einer Umhängetasche, die sie über der Schulter getragen hatte. Neben persönlichen Papieren waren auch 120 Euro weg.

Die meisten Taschendiebstähle geschehen in Geschäften

Wenig später kam es in der Wedeler Bahnhofstraße zum Diebstahl. Gegen 13.30 Uhr entwendeten Unbekannte das Portemonnaie einer 67-Jährigen aus Wedel aus deren Handtasche. Rückblickend konnte sich die Geschädigte erinnern, von einer etwa 50-jährigen Frau mit schwarzen, schulterlangen Haaren in einer Drogerie angerempelt worden zu sein. Gegen 16.45 Uhr probierte eine 16-Jährige aus Horst Kleidung in einem Geschäft im Schenefelder Kiebitzweg an. Da ihre Geldbörse sie dabei behinderte, hängte sie diese an einem Band kurzzeitig an einen Kleiderständer. Nach wenigen Minuten war sie weg.

Der Großteil der Diebstähle geschieht in Geschäften, Supermärkten und Einkaufszentren. Da es sich um ein andauerndes Problem handelt, rät die Polizei, Geld, Kreditkarten und Papiere in verschiedenen verschlossenen Innentaschen dicht am Körper zu tragen. Hand- und Umhängetaschen sollten verschlossen vor dem Körper getragen oder unter den Arm geklemmt werden. Brustbeutel, Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse sind gute Alternativen. Und: Portemonnaies gehören nicht oben in Einkaufstasche, Handtaschen nicht an die Stuhllehne.

( ade )

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