Pinneberg

Balkon qualmt, aber Bewohner bemerken nichts

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Feuerwehrleute untersuchen den Balkon eines Hochhauskomplexes an der Lindenstraße.

Feuerwehrleute untersuchen den Balkon eines Hochhauskomplexes an der Lindenstraße.

Foto: Alexander Sulanke

Beißender Gestank bis in die Straße wahrzunehmen. Wo Polizei und Feuerwehr am Wochenende noch im Einsatz waren.

Pinneberg.  Klopfen und klingeln an der Wohnungstür blieben unerhört, und auch als am frühen Sonntagnachmittag Feuerwehr und Rettungsdienst mit fünf Fahrzeugen vor der Tür standen, gab es keinerlei Reaktionen aus dem Appartement im sechsten Stock eines Hochhauses an der Pinneberger Lindenstraße. Von dessen Balkon qualmte es unterdessen, beißender Gestank war bis unten auf die Straße wahrzunehmen.

Drei Feuerwehrleute näherten sich dem Balkon im Korb der Drehleiter. Oben angekommen, sahen sie sofort die Quelle des Übels: Eine sogenannte schwedische Fackel, ein Baumstamm, der von innen heraus brennen soll, schwelte noch vor sich hin. Die Balkontür war zur großen Überraschung der Brandschützer nur angelehnt. Als sie sie aufgestoßen hatten, ging in der Wohnung sofort der Rauchmelder los. Der war dann offenbar auch laut genug, um die zwei Personen drinnen darauf aufmerksam zu machen, dass irgendetwas nicht stimme. Sie blieben unverletzt, der Sachschaden ist sehr gering.

Defektes Gerät löst in Pinneberg Küchenbrand aus

Pinneberg Um 8.39 war es mit der morgendlichen Ruhe am Sonnabend vorbei in der Vogelsiedlung in Pinneberg. Weil es in der Küche eines Endreihenhaus am Amselstieg brannte, rückte die Feuerwehr an. Aus ungeklärter Ursache geriet ein elektrisches Gerät in der Einbauküche in Brand. Flammen griffen sehr schnell auf Mobiliar und die Deckenverkleidung über. Beim Eintreffen des Einsatzleiters Claus Köster drang schwarzer Rauch aus dem geöffneten Küchenfenster.

Die Leitstelle hatte bereits auf der Anfahrt auf „Feuer, größer als Standard, Menschenleben in Gefahr“ erhöht. Die Bewohnerin des Hauses hatte sich vor das Haus in Sicherheit bringen können. Ihr Mann, der anfangs vermisst wurde, hatte sich über die Terrassentür und den Garten ins Freie gerettet. Beide kamen zur Sicherheit in die Pinneberger Klinik. Um 9.05 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet.

Hund sperrt sich selbst im Auto ein – Feuerwehr muss ihn retten

Wie sie sich ordentlich im Auto benehmen, lernen Vierbeiner in der Hundeschule offenbar nicht. Am Sonnabend um 15.19 Uhr die Rellinger Feuerwehr an die Hamburger Straße zum Parkplatz einer solchen Einrichtung gerufen. Ein junger Hund hatte sich in einem Opel eingeschlossen: Er hatte mit der Pfote die Zentralverriegelung gedrückt. Die Retter öffneten die Fahrertür. Gegen 19 Uhr meldete ein Anrufer An der Rellau Flammen. Fehlalarm: Das angemeldete Feuer spiegelte sich im Fenster.

Hausbewohner riechen Gas und klagen über Übelkeit

Weil Bewohner eines Einfamilienhauses an der Straße Hornkoppel in Halstenbek Gasgeruch wahrnahmen, alarmierten sie am Sonnabend um 8.39 Uhr die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte klagte eine Person über Übelkeit. Sie wurde rettungsdienstlich betreut. Das Haus wurde mittels Gasmessgerät erkundet. Alle Messungen verliefen negativ. Die Feuerwehrleute übergaben die Einsatzstelle an die hinzugerufenen Gemeindewerke und rückten wieder ein.

( sul/ade )

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