Kreis Pinneberg

Polizei zieht betrunkene Fahrer aus dem Verkehr

Eine Polizeikelle leuchtet in der Dämmerung, im Hintergrund fahren Autos (Symbolbild).

Eine Polizeikelle leuchtet in der Dämmerung, im Hintergrund fahren Autos (Symbolbild).

Foto: Frank May/picture alliance / picture alliance

Die 1,8 Promille eines Rollerfahrers in Barmstedt, wurden von einer Frau in Elmshorn noch übertroffen.

Barmstedt/Elmshorn.  Zwei reichlich betrunkene Fahrer haben Polizeistreifen am Dienstag in Elmshorn und Barmstedt aus dem Verkehr gezogen. Ein Rollerfahrer in Barmstedt hatte mehr als 1,8 Promille im Blut, eine Autofahrerin in Elmshorn sogar mehr als zwei Promille. Beide müssen sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Zeuge meldet betrunkene Autofahrerin

In Barmstedt stoppte eine Streifenwagenbesatzung gegen 21.45 Uhr einen Motorrollerfahrer an der Feldstraße. Bei der Kontrolle des 46 Jahre alten Barmstedters stellten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Ein Test ergab schließlich mehr als 1,8 Promille. Konsequenz: Die Polizisten nahmen den Fahrer mit auf die Dienststelle und ordneten die Entnahme einer Blutprobe an. Den Führerschein und den Zündschlüssel kassierten die Beamten bei der Gelegenheit gleich ein. Der Mann musste die Polizeistation zu Fuß Richtung Heimweg verlassen.

Kurz danach, gegen 22 Uhr, meldete ein Zeuge, dass die Fahrerin eines Honda in Elmshorn möglicherweise zu tief ins Glas geschaut haben könnte. Die Fahrerin hatte kurz zuvor an der Kasse eines Supermarktes vor dem Mann gestanden und deutlich angetrunken gewirkt. Nachdem die Frau mit Wagen davon gefahren war, informierte der Zeuge die Polizei.

Die Beamten entdeckten den Honda kurz darauf auf einem Parkplatz an der Lindenstraße – mit laufendem Motor. Die 53-jährige Fahrerin bestritt aber, gefahren zu sein. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihr mehr als zwei Promille. Die Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und nahmen die Elmshornerin mit auf das Revier. Auch der Führerschein der Frau wurde vorerst beschlagnahmt, sie musste ebenfalls zu Fuß nach Hause. Beide betrunkene Fahrzeugführer erwartet nun ein Strafverfahren.

( nib )

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