Straßenbau

Elmshorns schwierigste Baustelle ist jetzt Geschichte

| Lesedauer: 2 Minuten
Michael Maack (v.l.), Marcus Wohlert, Uwe Hildebrecht, Volker Hatje, Uwe Tiensch, Uwe Forsthoff und Sven Pribik geben den Hasenbusch frei.

Michael Maack (v.l.), Marcus Wohlert, Uwe Hildebrecht, Volker Hatje, Uwe Tiensch, Uwe Forsthoff und Sven Pribik geben den Hasenbusch frei.

Foto: Anne Dewitz

Die rundum erneuerte, lange gesperrte Straße Hasenbusch wurde zwei Monate vor dem geplanten Termin fertig

Elmshorn. Zwei Monate früher als geplant ist sie fertig. Am Freitag wurde die Straße Hasenbusch in Elmshorn offiziell für den Verkehr freigegeben. „Es war eine der schwierigsten Baustellen der vergangenen Jahre“, sagt Bürgermeister Volker Hatje, der symbolisch ein Band zerschnitt, um die 750 Meter lange und rundum erneuerte Straße zu eröffnen.

Der schlechte Zustand der Straße sei lange bekannt gewesen, die provisorische Beschichtung sei teilweise völlig zusammengebrochen. „Dann tat sich die Chance auf, vom Land mit dem Deckenförderungsprogramm bezuschusst zu werden“, sagt Hatje. Also habe man trotz parallel verlaufender Sperrung der Hamburger Straße die Sanierung angepackt.

Hasenbusch-Sanierung vom Land gefördert

Gestartet waren die Arbeiten am 19. Oktober 2020. Der Hasenbusch musste dafür voll gesperrt werden. Das Land beteiligt sich an den Kosten von 1,8 Millionen Euro für Planung und Bau mit 420.000 Euro. Von der Straßenverkehrsgenossenschaft kamen 40.000 Euro für die beiden Bushaltestellen für die Linien 6500 und 6503 an der Kita Hasenbusch. Dort gibt es nun auch eine Überdachung.

„Die Fahrbahn wurde um 30 Zentimeter verbreitert, so dass jetzt auch zwei entgegenkommende Busse passieren können“, sagt Projektleiter Uwe Forsthoff. Für den städtischen Bauleiter ist es das letzte Großprojekt, ehe er im Frühjahr in Pension gehen wird. „Um so mehr freue ich mich über dieses abgerundete Projekt“, sagt er. Auch die Gehwege, die für Radfahrer freigegeben sind, wurden von 2,25 auf 2,50 Meter verbreitert. „Dafür mussten wir etwas in die Grünfläche gehen, konnten aber den Baumbestand bis auf zwei Birken erhalten.“ Für einen Radstreifen war nicht ausreichend Platz.

Stadtwerke verlegten Leitungen und Glasfaser

Auch die Stadtwerke haben Leitungen für Gas, Wasser und Strom modernisiert und Glasfaserkabel verlegt und 115.000 Euro investiert. Ein großer Regenkanal stellt nun den Durchfluss zwischen Flamweg und Verbandsgraben sicher. Straßenbeleuchtung wurde neu gemacht und auf LED umgestellt. Die Erneuerung einer Ampelanlage, die erst im nächsten Jahr fällig gewesen wäre, wurde vorgezogen.

Die ausführende Firma habe „richtig Gas“ gegeben, mehr Personal eingesetzt, so dass mehrere Kolonnen an verschiedenen Stellen gleichzeitig arbeiteten. „Wir wären nicht so früh fertig geworden, wenn nicht alle an einem Strang gezogen hätten“, sagt Strabag-Bauleiter Sven Pribik. Und das, obwohl sich witterungsbedingt die Asphaltierungsarbeiten zwischendurch verzögerten.

( ade )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Pinneberg