Kreis Pinneberg

Falsche Monteure bestehlen Seniorin in Pinneberg

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Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild).

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild).

Foto: Daniel Bockwoldt / picture alliance / Daniel Bockwoldt

Täter gaben sich als Handwerker aus und stahlen Schmuck. Wo Polizei und Feuerwehr am Donnerstag im Einsatz waren.

Pinneberg.  Wieder einmal waren Kriminelle als falsche Handwerker in Pinneberg aktiv. Am Mittwochnachmittag haben sich zwei Männer am Hindenburgdamm als Monteure ausgegeben und mit dieser Masche eine 84-Jährige in deren Wohnung bestohlen.

Polizei warnt vor Trickdieben

Den Polizeiangaben zufolge klingelte gegen 14 Uhr ein angeblicher Mitarbeiter einer Sanitärfirma die Pinnebergerin auf und behauptete, dass die Rohre in ihrer Wohnung durchgespült werden müssten. Als die Seniorin die Wohnungstür öffnete, erschien ein zweiter vermeintlicher Monteur, der mit der 84 Jahre alten Frau ins Badezimmer ging und unter dem Waschbecken hantierte. Währenddessen sollte die Pinnebergerin den Duschkopf halten. Zudem verwickelte der Mann die Bewohnerin in ein Gespräch.

Kurz darauf verließen die beiden Männer die Wohnung, um angeblich weitere Arbeiten im Keller des Mehrfamilienhauses durchzuführen. Nachdem die beiden Kriminellen nicht zurückkehrten, stellte die Geschädigte fest, dass Schmuck aus ihrem Schlafzimmer fehlte und informierte die Polizei. Beamte der Polizei Pinneberg nahmen Strafanzeige auf und bitten nun um Hinweise unter 04101/2020.

Die Polizei warnt einmal mehr davor, fremde Personen in die Wohnung zu lassen. Dieser Trickdiebstahl ist eine der häufigsten Straftaten, von der ältere Menschen betroffen sind. Die drei Grundmuster seien, dass meist Senioren von den Kriminellen auserkoren werden, dass nach einem Glas Wasser gefragt wird oder dass ein angeblicher Handwerksauftrag ausgeführt werden soll.

Volltrunkene Frau (62) bepöbelt Reisende am Bahnhof

Sie schrie, sie pöbelte Passanten an und sie zerschmiss Flaschen auf der Straße: Eine 62 Jahre alte, völlig betrunkene Frau tat am Mittwochabend wirklich alles, um der Bundespolizei am Elmshorner Bahnhof unangenehm aufzufallen. Gegen 18 Uhr reichte es den Beamten, sie nahmen die Frau zur Gefahrenabwehr mit auf die Wache. Dort wurde festgestellt, dass die Frau einen Atemalkoholwert von 2,17 Promille hatte. Ihr wurde ein Platzverweis für den Bahnhofsbereich erteilt.

Machete im Gleis löst Sperrung und Polizeieinsatz aus

Eine Machete im Gleis am Bahnhof Halstenbek hat am Donnerstagmorgen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Damit keine Kinder oder Jugendliche das Schneidwerkzeug aus dem Gleis holen, wurde eine Streife der Polizei Rellingen um Amtshilfe für die Absperrung gebeten, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn schaltete die stromführende Schiene ab. Eine Bundespolizeistreife holte die Machete schließlich von der Schiene. Pointe: Es war nur eine „Anscheinwaffe“ aus Kunststoff.

( nib )

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