Moorrege

Freibad Oberglinde soll für alle zugänglich werden

Das Freibad Oberglinde in Moorrege: Darf dort künftig auch außerhalb der Öffnungszeiten ohne Aufsich gebadet werden?

Das Freibad Oberglinde in Moorrege: Darf dort künftig auch außerhalb der Öffnungszeiten ohne Aufsich gebadet werden?

Foto: Freibad Oberglinde

Frühschwimmer könnten nächste Saison wieder außerhalb der Öffnungszeiten in Moorrege ihre Bahnen ziehen.

Moorrege. Darf künftig außerhalb der Öffnungszeiten ohne Aufsicht im Freibad Oberglinde gebadet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Politik in Uetersen. Das Innenministerium in Kiel hat sich nun umfänglich dazu geäußert. Auch die juristische Prüfung ist sehr ausführlich.

Eine grundsätzliche Handlungsempfehlung wurde zwar nicht gegeben, doch das städtische Risiko wird als gering eingestuft. „Da keine atypischen oder unvorhergesehenen Gefahren vorliegen, könnte das Baden ohne Beaufsichtigung zugelassen werden“, heißt es in einer Stellungnahme der Stadtverwaltung Uetersen für den Sozial- und Umweltausschuss am 23. September.

Freibad Oberglinde: Öffnung nicht vor 2022

Um etwa den Frühschwimmern den Zugang zur Badestelle wieder zu ermöglichen, soll der ehemalige inoffizielle Nebeneingang wiederhergestellt werden. Dabei ist eine Eingangstür mit einem Drehknauf zu installieren, der möglichst hoch angebracht wird und nur durch Übergreifen benutzt werden kann. Die Kosten werden auf 3000 Euro geschätzt. Verschiedene Schilder sollen angebracht werden und unter anderem auf die Gefahr durch Schienen und ein Abpumprohr im See hinweisen. Eine „DLRG-Notrufsäule“ soll für weitere Sicherheit sorgen. Geschätzte Kosten: 5000 Euro plus jährlich 400 Euro für die Unterhaltung. Die Björn-Steiger-Stiftung hat mit dem DLRG, Ortsgruppe Region Uetersen, die Säule aufgestellt.

Ein wenig Geduld brauchen die Schwimmer aber noch: Geöffnet wird nicht vor der nächsten Saison 2022 und erst bei einer stabilen Pandemie-Lage.

Im nächsten Frühjahr soll außerdem ein Expertenteam aus DLRG, Feuerwehr Moorrege, Polizei, Amt Planen und Bauen, Bürgerservice, Baubetriebshof, Sicherheitsbeauftragten und der Gemeinde Moorrege das Freibad begehen, um das Sicherheitskonzept zu aktualisieren und zu dokumentieren und Gefahren zu vermeiden. Die Vorlage wurde gleichzeitig der Gemeinde Moorrege zur Beratung weitergeleitet.

( ade )

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