Elmshorn

Streik bei Autoliv: CDU will Firmen künftig entlasten

Der Firmensitz der Firma Autliv in Elmshorn

Der Firmensitz der Firma Autliv in Elmshorn

Foto: Wolfgang Weiss / HA

Von Abercron kritisiert „linkes politisches Spektrum“. Was er als Grund für die Abwanderung von Unternehmen sieht.

Elmshorn. Nachdem die Gewerkschaften abermals zum Streik beim von Arbeitsplatzabbau bedrohten Elmshorner Automobilzulieferer Autoliv aufgerufen haben, schaltet sich nun auch der Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron (CDU) in die Debatte ein.

„Die Abwanderungspläne von Autoliv sind ein Symptom der nicht wettbewerbsfähigen Standortbedingungen in unserem Land. Unzuverlässige Infrastrukturplanung, durch viel zu lange Klagewege und viel zu hohe Steuerbelastung der Unternehmen sind Gift für unsere Produktionsbetriebe“, so der Unionspolitiker. Die Bekenntnisse des linken politischen Spektrums im Kreis, man wolle die Arbeitsplätze sichern, seien Makulatur. Denn höhere Steuern für Unternehmen und das Blockieren von Infrastrukturmaßnahmen seien kontraproduktiv.

„Deshalb werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass nicht nur unsere Autobahnen und Schienen ertüchtigt, sondern auch die finanziellen Bedingungen für Unternehmen verbessert werden.“ Die betroffenen Arbeitnehmer müssten jetzt angemessenen Sozialpläne aushandeln.

( HA )

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