Elmshorn

Messerattacke vor Disco: Opfer ist ein Elmshorner

Auf dem Weg zum Einsatzort prallte dieser Polizeiwagen gegen eine Ampel.

Auf dem Weg zum Einsatzort prallte dieser Polizeiwagen gegen eine Ampel.

Foto: Westküsten-News / HA

Der 17-jährige Elmshorner wurde schwer verletzt. Warum ein Polizeiauto es nicht zum Einsatzort schaffte.

Elmshorn. Beim Opfer der Messerattacke vor einer Elmshorner Disco handelt es sich um einen 17-Jährigen, der in der Krückaustadt wohnt. Das hat die Polizei am Montagnachmittag bekanntgegeben. Der Vorfall selbst hatte sich bereits am späten Freitagabend ereignet.

17-Jähriger streitet mit Männern vor Disco

Laut den Angaben der Ermittler spielte sich das Geschehen nicht in den Räumen der Disco, sondern direkt vor dem Eingang ab. Dort hatte sich offenbar gegen 23 Uhr eine Schlange von Personen gebildet, die auf Einlass in die Diskothek warteten. Es sollen sich etwa 20 bis 30 Personen zu diesem Zeitpunkt dort aufgehalten haben, die jetzt alle von der Polizei vernommen werden.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geriet das spätere Opfer mit drei Männern in Streit. Im Laufe der Auseinandersetzung soll einer der Täter dem 17-Jährigen mutmaßlich mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben. Das Opfer wurde vor Ort notärztlich behandelt und auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Lebensgefahr bestand nicht.

Streifenwagen verunglückt auf Weg zum Einsatzort

Die Polizei schickte ein Großaufgebot an Kräften zum Einsatzort. Auf der Anfahrt verunglückte ein Streifenwagen des Reviers Elmshorn. Beim Abbiegen aus der Hamburger Straße in die Lise-Meitner-Straße kam das Fahrzeug von der Straße ab, überfuhr eine Verkehrsinsel und prallte gegen die dortige Ampelanlage. Dabei wurde die Beifahrerin leicht verletzt, der Schaden am Streifenwagen wird auf 15.000 Euro geschätzt.

Die Täter sind nach der Messerattacke in Richtung Kreisverkehr am Grauen Esel geflüchtet. Im Rahmen der Fahndung wurden vier Personen kontrolliert, die zu der Gruppe gehören könnten. Offenbar fehlt aber noch die Tatwaffe. Die Ermittlungen dazu dauern an, Zeugen melden sich unter 04121/80 30.

( kol )

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