Kreis Pinneberg

Corona: 46 neue Fälle – Inzidenz klettert erneut

Helfer testen eine Frau  mit einem Schnelltest auf das Coronavirus (Symbolbild).

Helfer testen eine Frau mit einem Schnelltest auf das Coronavirus (Symbolbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Pinneberg liegt nun bei 65,2. Welche Städte besonders stark betroffen sind.

Kreis Pinneberg.  Das Gesundheitsamt des Kreises Pinneberg hat am Mittwoch 46 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Sechs mehr als am gleichen Tag der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich dadurch auf 65,2 neue Fälle pro 100.000 Einwohner. Die meisten Neuinfektionen wurden aus Pinneberg (7), Uetersen (5) und Wedel (5) gemeldet – vor allem in der Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen. Seit Pandemiebeginn haben sich 11.354 Kreisbewohner mit Corona angesteckt, 1174 (+2) mussten in ein Krankenhaus.

Ein Erfolg sei unterdessen die offene Impfaktion am Dienstag im Pinneberger Rathaus gewesen. Ein mobiles Team des Landes hat im Ratssaal etwa 120 Pinneberger und Pinnebergerinnen geimpft, so die Stadtverwaltung. Den Angaben nach erfreute sich dabei der Impfstoff von Johnson & Johnson, bei dem nur ein Piks nötig ist, besonderer Beliebtheit. Zur Wahl stand auch das Vakzin von Biontech. „Ich danke dem Impfteam und den Rathausmitarbeitern für diese gelungene Aktion und freue mich, dass so viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt haben, sich an zentralem Ort in unserer Stadt impfen zu lassen“, so Bürgermeisterin Urte Steinberg.

Wer dieses Angebot verpasst hat, könne sich nach wie vor bei Hausärzten oder in den Impfzentren in Prisdorf oder Elmshorn gegen das Coronavirus immunisieren lassen. Wichtig ist aber: Die Impfzentren werden am 26. September ihren Betrieb einstellen. Wegen der stark gesunkenen Terminnachfrage sind die Zentren schon vom kommenden Montag, 23. August, an montags und dienstags geschlossen.

( nib )

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