Kreis Pinneberg

Corona: Sieben-Tage-Inzidenz steigt fast auf 70

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Ein Mitarbeiter zeigt in einer Corona-Abstrichstelle einen Abstrich für einen Corona-Test (Symbolbild).

Ein Mitarbeiter zeigt in einer Corona-Abstrichstelle einen Abstrich für einen Corona-Test (Symbolbild).

Foto: Tom Weller / dpa

Gesundheitsamt meldet am Mittwoch 40 neue Corona-Fälle. Quickborn will Schulen mit Lüftungsanlagen ausstatte.

Kreis Pinneberg.  Nach einem kurzen Corona-Zahlenknick am Dienstag ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Pinneberg am Mittwoch abermals gestiegen. Das Gesundheitsamt in der Kreisverwaltung meldete am Mittwoch 40 Neuinfektionen – 14 mehr als am gleichen Tag der Vorwoche. Damit erhöhte sich die Ansteckungsrate auf 68,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage.

Mit der am Dienstag gemeldeten Hochinzidenz von 185,2 in der Altersgruppe der Fünf- bis 14-Jährigen ist der Kreis Pinneberg übrigens nicht allein. In Kiel etwa liegt dieser Wert gerade bei 345, in Lübeck bei 206 und in Hamburg bei 169. Ein Grund dafür ist die wieder gestiegene Testintensität nach dem Ende der Sommerferien.

Seit Pandemiebeginn im März 2020 haben sich 11.148 Kreisbewohner mit Corona infiziert. 1165 (+1) Patienten mussten sich wegen Covid-19 in einem Krankenhaus behandeln lassen, 378 (+1) sind mit oder an Corona gestorben. Bei inzwischen 10.435 Genesenen im Kreis sind aktuell noch 335 Corona-Infektionen akut.

Quickborn will Schulen mit Lüftungsanlagen ausstatten lassen

Die Stadt Quickborn will „kurzfristig“ alle Schulen weitgehend mit Lüftungsanlagen ausstatten lassen. Damit soll kurzfristig das Risiko von Corona-Infektionen minimiert werden, langfristig soll die Raumluft insgesamt besser werden. Das hat Bürgermeister Thomas Köppl jetzt angekündigt. Voraussetzung sei, dass die politischen Gremien zustimmen. Es sollen demnach raumlufttechnische Anlagen beschafft werden.

Bloße Luftfilteranlagen würden an schlechter Luft nichts ändern. Durch die 80-prozentige Förderung des Bundes gebe es nun die Möglichkeit, den Einbau finanzieren zu lassen. Die Stadt habe bereits Förderanträge für die Kita Zauberbaum, die drei Grundschulen und die Comenius-Schule gestellt. Die Gymnasien hätten bereits fest eingebaute Lüftungsanlagen.

Für die Kita und die Grundschulen lägen bereits Förderbescheide des Bundesamtes über 1,44 Millionen Euro vor. Auf die Zusage für die Comenius-Schule werde noch gewartet. Das gesamte Investitionsvolumen werde bei 2,43 Millionen Euro liegen, die Stadt trage einen Eigenanteil von 486.000 Euro.

( nib )

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