Kreis Pinneberg

Die Geschichte der Spar- und Darlehenskasse Halstenbek

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Franzheinrich König (rechts) überreicht Bürgermeister Claudius von Rüden seine Aufzeichnungen.

Franzheinrich König (rechts) überreicht Bürgermeister Claudius von Rüden seine Aufzeichnungen.

Foto: Gemeinde Halstenbek

Franzheinrich König, bis 1992 Chef des Kreditinstitutes in der Gemeinde, schreibt seine Erinnerungen auf.

Halstenbek . Ein Stück Lebensgeschichte schüttelt man nicht so einfach aus dem Ärmel. Das durfte der 93-jährige Franzheinrich König aus Hamburg Alt-Osdorf erfahren. Nach monatelangem Planen und Schreiben hält König nun seine Erinnerungen mit dem Titel „Raiffeisen in Halstenbek“ in der Hand. Eine Ausfertigung seines Buches überreichte Franzheinrich König nun bei einem Termin dem Bürgermeister der Gemeinde Halstenbek, Claudius von Rüden.

Erst 1971 wurde das Kreditinstitut zur Halstenbeker Bank

„Hier habe ich wirklich etwas interessantes und ortbezogenes für die Gemeinde Halstenbek geschaffen. Ein Rückblick in die Entstehungsgeschichte der Spar- und Darlehnskasse Halstenbek und in das genossenschaftliche Bankwesen“, erklärt König.

In Halstenbek selbst lebte König in seiner aktiven Zeit immer in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz und war somit jederzeit erreichbar. Das Buch berichtet über interessante Erfahrungen und Anekdoten des Banklebens aus seiner ganz persönlicher Sicht und der geneigte Leser kann die erstaunlichen Veränderungen im Miteinander und der Technisierung der Bankenwelt nachverfolgen.

Der ehemalige Banker bekleidete in der Zeit von 1956 bis zu seinem Ausscheiden 1992 die Funktionen eines Rendanten und später Geschäftsführers der Spar- und Darlehnskasse Halstenbek, welche sich dann ab dem Jahre 1971 Halstenbeker Bank nannte. Dieser Name sollte die Verbundenheit der Bank mit den Bürgern und Bürgerinnen des Ortes, ganz nach dem Leitspruch „Einer für Alle - Alle für Einen“, zum Ausdruck bringen.

König war in der Gemeinde ehrenamtlich engagiert

Franzheinrich König, der Ende Juli seinen 94. Geburtstag feiert, hat nicht nur von 1956 bis 1992 als Geschäftsführer und Vorstandsmitglied die Geschicke der Spar- und Darlehnskasse (ab 1971 Halstenbeker Bank genannt) gelenkt, sondern war auch in der Halstenbeker Gemeinde ehrenamtlich aktiv. Von 1960 bis 1964 war er Mitglied der Gemeindevertretung Halstenbek und stellvertretender Bürgervorsteher sowie Vorsitzender des Bauausschusses.

Zudem war er Mitglied im Schützenverein und wurde 1972 und 1975 als Schützenkönig geehrt. Auch im Ortsverein Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Halstenbek hat König sich engagiert, zeitweise als stellvertretender Leiter. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Gliederung Halstenbek-Rellingen-Schenefeld, würdigte die Unterstützerleistung von König mit der bronzenen Ehrennadel.

Zur Ruhe kommen möchte der rüstige Rentner noch nicht: Als nächstes plant König eine weitere Aufzeichnung aus seinem Leben.

( HA )

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