Kreis Pinneberg

Kreistag drängt auf schnelle Sanierung des L-107-Radwegs

Ein stilisiertes Rad weist auf einen Radweg hin (Symbolbild).

Ein stilisiertes Rad weist auf einen Radweg hin (Symbolbild).

Foto: McPHOTO/C. Ohde / pa/Wolfram Steinberg

Zustand des maroden Radweges sei ein Sicherheitsrisiko für Fahrradfahrer. Politiker hoffen auf Sanierung in diesem Jahr.

Kreis Pinneberg.  Mit einer gemeinsamen Resolution aller Kreistagsfraktionen (außer der AfD) will die Politik ein deutliches Signal für die Sanierung maroder Radwege in Richtung Landesregierung und Landesbetrieb Verkehr (LBV) senden. Die Parteien erhoffen sich ein schnelles Einlenken des Ministeriums, das die Sanierung des desolaten Radwegs an der L 107 bislang frühestens 2023 in Aussicht stellt. Stattdessen soll in diesem Jahr saniert werden.

Gegen die Einschätzung des LBV, erst nach 2023 zu sanieren, richteten sich bereits Gemeindeverwaltungen, Jugendbeiräte oder die CDU in Tornesch: „Eine Sanierung der Buckelpiste zwischen Tornesch und Prisdorf ist dringend erforderlich“, sagt etwa das CDU-Kreistagsmitglied Daniel Kölbl. Für die Grünen ist der Radweg auch eine Bewährungsprobe für die Radstrategie. „Als Partei haben wir stets mehr Investitionen in den Radverkehr gefordert. Doch nun müssen wir in die Umsetzung kommen und das Projekt L 107 steht dabei ganz oben“, sagt Nadine Mai.

Tatsächlich will das Land Radwegen eine höhere Bedeutung beimessen und fahrbahnunabhängige Radwegsanierungen ermöglichen. Die Grüne Ann-Christin Hahn: „Der Radweg zwischen Tornesch und Prisdorf ist eine Gefahr, die Nutzung ist unzumutbar, weshalb die Nutzungspflicht aufgehoben wurde. Stattdessen auf der Straße zu fahren, ist aber noch gefährlicher.“ Deshalb müsse die Sanierung des Radweges vorgezogen werden.

( nib )

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