Kreis Pinneberg

Verfolgungsjagd in Pinneberg: Frau muss ins Gefängnis

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Arne Kolarczyk
Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht  (Symbolbild).

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Foto: Carsten Rehder / picture alliance / dpa

Gegen die 29-Jährige lagen zwei Haftbefehle vor. Weitere Meldungen: Feuer in Wäscherei und ein rasanter Fahranfänger.

Pinneberg.  Nach einer Fahrzeugkontrolle in Pinneberg ging es für die Beifahrerin (29) direkt ins Gefängnis. Eine Überprüfung der Personalien der Frau aus Serbien ergab, dass gegen sie gleich zwei Haftbefehle vorlagen.

Eine Streifenwagenbesatzung hatte den Audi mit Remscheider Kennzeichen am Mittwochnachmittag auf dem Westring kontrollieren wollen. Daraufhin gab die 32-jährige Fahrerin Gas und flüchtete über die Straße Am Hafen. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. An der Straße Mühlenau im rückwärtigen Bereich des Bahnhofs gelang es den Polizisten, das flüchtige Fahrzeug zu stoppen. Im Wagen befanden sich drei Frauen im Alter zwischen 25 und 32 Jahren.

Die Beifahrerin wurde in Hamburg sowie in Niedersachsen per Haftbefehl gesucht. Sie soll für mehrere Einbrüche verantwortlich sein. Die 29-Jährige wurde am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt, der die Haftbefehle verkündete und die Frau in eine Justizvollzugsanstalt schickte.

Die Identität der anderen Insassinnen des Fahrzeugs konnte auf der Wache geklärt werden. Dort stellte sich auch heraus, dass der Versicherungsschutz des Fahrzeugs erloschen war. Daraufhin stellten die Beamten die Kennzeichen des Wagens sicher. Die Fahrerin und die 25 Jahre alte Frau, die auf der Rückbank saß, konnten nach Feststellung ihrer Identität die Wache verlassen. Gegen die Fahrerin wird nun unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Fahranfänger rast mit Tempo 117 durch die Stadt

Ein Fahranfänger hatte es in Elmshorn besonders eilig – und hat sich damit als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen. Der 18-Jährige wurde an der Westerstraße mit Tempo 117 erwischt – erlaubt sind dort 50 Kilometer pro Stunde.

Beamte des Polizeireviers Elmshorn hatten sich mit einer Laserpistole an der B 431 postiert. Kontrollort war die Einmündung zur Heinrich-Hertz-Straße. Als die Polizisten am Mittwoch den Audi A 3 des jungen Mannes ins Visier nahmen, staunten sie nicht schlecht. Das Fahrzeug überschritt im innerörtlichen Bereich die Höchstgeschwindigkeit um 67 Kilometer pro Stunde und war damit mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Etwas weiter vom Kontrollort entfernt postierte Beamte stoppten daraufhin das Fahrzeug.

Der 18-Jährige, der in Richtung Uetersen unterwegs war, wird drei Monate lang seinen gerade erst erworbenen Führerschein verlieren, zwei Punkte im Verkehrszentralregister erhalten und muss eine Geldbuße in Höhe von 480 Euro zahlen. Außerdem wird er sich einer Nachschulung, umgangssprachlich auch Idiotentest genannt, stellen müssen.

Bei der zweieinhalbstündigen Kontrolle im Rahmen einer landesweiten Aktion wurden 350 Fahrzeuge gemessen. 29 Fahrer waren teils deutlich zu schnell.

Feuer in Textilreinigung – Polizei beschlagnahmt Brandstelle

Nach einem Feuer in der Textilreinigung Janert in Elmshorn hat die Kripo die Brandstelle beschlagnahmt. Am Mittwoch gegen 21.30 Uhr hatte die Brandmeldeanlage in der Disco Duplex, die über der Wäscherei liegt, ausgelöst. Die ersten der 40 Einsatzkräfte lokalisierten das Feuer in der Reinigung und konnten es schnell löschen. Dennoch wurde das Geschäft stark beschädigt. In der Disco, in der sich Brandrauch ausgebreitet hatte, entstand kein Schaden.

Auf Parkplatz der Polizei werden heute Räder codiert

Am heutigen Freitag von 16 bis 18 Uhr bietet sich Interessierten auf dem Parkplatz des Polizeireviers Rellingen am Halstenbeker Weg die Möglichkeit, ihr Fahrrad oder E-Bike codieren zu lassen. Dies kann helfen, den Diebstahl und den Weiterverkauf durch Hehler zu erschweren. Außerdem erleichtert es die Rückführung gestohlener oder sichergestellter Räder. Interessierte müssen einen gültigen Ausweis mitbringen und einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

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