Kreis Pinneberg

Autoteilediebe schlachten Mercedes in Elmshorn aus

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Arne Kolarczyk
Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Foto: Carsten Rehder / picture alliance / dpa

Außerdem: illegal entsorgter Lack und ein Rennen auf der Autobahn – die Polizeimeldungen aus dem Kreis Pinneberg.

Kreis Pinneberg.  Dreiste Täter haben in Elmshorn auf offener Straße ein hochwertiges Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz regelrecht ausgeschlachtet. Tatort war am Wochenende die Straße Zur Heidmühle in Elmshorn.

Die Beamten gehen nach ersten Ermittlungen davon aus, dass die Autoteilediebe in der Nacht zu Sonnabend zugeschlagen haben. Opfer ist ein Elmshorner, der seinen Mercedes in unmittelbarer Nähe seiner Wohnanschrift abgestellt hatte. Laut den Polizeiangaben öffneten die Täter auf noch unbekannte Art und Weise das Fahrzeug und demontierten die vordere Bremsanlage. Weiterhin bauten sie das Navigationssystem des Fahrzeugs sowie weitere Bauteile des Innenraums aus und ließen den Wagen ausgeplündert zurück. Die Beamten gehen davon aus, dass auf diese Weise ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich entstanden ist.

Die Kripo in Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht jetzt nach Zeugen, die zwischen 22 Uhr am Freitag und der Aufdeckung der Tat um 9.20 Uhr am Sonnabend im Umfeld des Tatortes verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge gesehen haben. Die Täter müssen sich einige Zeit an dem Mercedes zu schaffen gemacht haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04121/40 92 0 entgegengenommen.

Kartons mit Lackdosen am Straßenrand entsorgt

Unbekannte haben in Elmshorn diverse gebrauchte Farbdosen einfach am Straßenrand entsorgt. Der brisante Fund datiert bereits von Freitag. Am Rethfelder Ring stellten Ermittler der Umweltpolizei nach Hinweisen von Zeugen mehrere Kartons mit Lackdosen des Hersteller Zero mit der Bezeichnung „Bautenlack Satina Seidenglanzlack“ sowie „Bautenlack PUR-Lack“ sicher.

Farbdosen dieser Marke wurden bereits am 13. März in Barmstedt am Mühlenweg illegal entsorgt. In beiden Fällen enthielten die Lackdosen noch Reste von Flüssigkeiten. Die zuständigen Ermittler vom Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn suchen Zeugen. Wer dort verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt hat, kann sich unter Telefon 04121/40 92 0 melden.

Motorradfahrer (37) stürzt und verletzt sich schwer

Am Westring in Pinneberg ist es am Sonntag zu einem schweren Motorradunfall gekommen. Gegen 13 Uhr verlor ein 37 Jahre alter Motorradfahrer aus Mecklenburg-Vorpommern aus bisher unbekannten Gründen die Gewalt über seine Honda und stürzte. Zuvor befuhr er den Westring in Richtung Mühlenstraße. Bei dem Sturz zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Er kam in eine Hamburger Unfallklinik. Sein Motorrad wurde schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden.

Mercedes-Autorennen auf der A 23 – Polizei sucht Zeugen

Zwei Mercedes-Fahrer haben sich auf der A 23 ein Rennen geliefert und dabei andere Autofahrer gefährdet. Tatzeit war Sonnabend gegen 19.30 Uhr. Ein silbergrauer Mercedes CLS mit PI-Kennzeichen und ein weißer Mercedes mit HH-Kennzeichen fuhren zwischen Lägerdorf und Hohenfelde dicht auf andere Autos auf und überholten sich mehrfach rechts. Beide fuhren in Tornesch ab. Die Polizei sucht nun Zeugen sowie Autofahrer, die bedrängt worden sind. Hinweise: 04121/40 92 0.

Polizei zieht Gurtmuffel und Handysünder aus der Verkehr

Sonntagmittag haben Polizisten am Wedenkamp in Elmshorn den Autoverkehr kontrolliert. Hauptaugenmerk waren Gurt- und Handyverstöße. Zwischen 12.30 und 14.15 Uhr stoppten die Beamten zehn Autofahrer, die keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. Dies wird mit einer Geldstrafe von 30 Euro geahndet. Elf Fahrzeugführer, die während der Fahrt am Handy hantierten, müssen ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro zahlen. Weitere Kontrollen dieser Art sind angekündigt.

Polizei kontrolliert Tempo vor Kitas, Schulen und Altenheimen

Während einer Schwerpunktwoche erfolgen derzeit in Schleswig-Holstein verstärkt Tempokontrollen der Polizei vor sensiblen Bereichen – auch im Kreis Pinneberg. Betroffen sind Streckenabschnitte, die als Gefahrenstellen gelten – etwa vor Kitas, Schulen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Auch Orte, an denen es häufiger zu Unfällen kommt, sollen miteinbezogen werden. Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr.

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