Kreis Pinneberg

Corona: 68 neue Fälle – Inzidenz bei Jüngeren sinkt

Eine Mitarbeiterin führt einen Corona-Test durch (Symbolbild).

Eine Mitarbeiterin führt einen Corona-Test durch (Symbolbild).

Foto: Expa/Johann Groder / APA/dpa

Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Donnerstag bei 82,6 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Debatte über Lockerungen.

Kreis Pinneberg. Das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus ist am Donnerstag im Kreis Pinneberg nahezu stabil geblieben. Mit 68 Neuinfektionen wurden vier neue Fälle weniger als am vorigen Donnerstag registriert. Die Auswirkung auf die Inzidenz ist aber nur marginal. Der Sieben-Tage-Wert veränderte sich kaum und beträgt nun 82,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Bekanntlich hatte der Kreis angekündigt, heute über Lockerungen zu entscheiden, sofern die Inzidenz unter 100 bleibt.

Die meisten Neuinfektionen wurden am Donnerstag aus Wedel (12), Elmshorn (8) und dem Bezirk Quickborn (7) gemeldet. In Schenefeld und dem Amt Geest und Marsch gab es jeweils 5 neue Fälle. Auffallend ist nach der ersten Ferienwoche die sinkende Inzidenz bei jungen Menschen. In der Gruppe der Fünf- bis 14-Jährigen sank der Wert von 161 auf 104, in der Gruppe der 15- bis 35-Jährigen ging er von 164 auf 105 zurück. Dagegen stieg der Wert bei den Kita-Kindern der bis Vierjährigen auf einen Höchstwert von 126,4. Wie der Kreis mitteilt, sind fast alle neuen Fälle der britischen Corona-Mutation zuzuordnen, weshalb künftig darauf verzichtet werde, die Mutationsfälle einzeln auszuzählen.

Seit Pandemiebeginn haben sich 8904 Kreisbewohner mit Corona infiziert, 887 (+2) mussten ins Krankenhaus, 326 (+1) sind gestorben. Die meisten Fälle gab es bisher in Pinneberg (1628), Elmshorn (1612), Wedel (1089) und Quickborn (739. Es folgen Schenefeld (539), Uetersen (494), Tornesch (476), das Amt Geest und Marsch (469), Rellingen (466), Halstenbek (455) und das Amt Pinnau (273).

( nib )

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