Pinneberg

Neue Pläne für den Drosteipark als barocke Oase

Der Drosteipark in Pinneberg.

Der Drosteipark in Pinneberg.

Foto: Katja Engler

Ziel ist es, die barocke Struktur des Parks wieder sichtbar zu machen – als Zentrum der Stadt.

Pinneberg. Der nur noch rudimentär als Gartendenkmal wahrnehmbare Drosteipark in Pinneberg soll mit einer Neugestaltung aus seinem Schattendasein geholt werden. Die Stadt stellte nun einen ersten Vorschlag des Planungsbüros WES aus Hamburg als Diskussionsgrundlage vor. Bis zu 90 Prozent des Umbaus könnten gefördert werden, die Bürger sollen mitreden. Ziel sei, die barocke Struktur des Parks wieder sichtbar zu machen – als Zentrum der Stadt.

Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Parkanlage nach französischem Vorbild sei eine Rarität in Norddeutschland. Doch der einstige Barockgarten wurde zunehmend verbaut, zuletzt verlor er die östliche Flanke an die Straße Am Drosteipark. Nun soll die alte Grün-Achse zwischen Pinnau, Rathausvorplatz, Bahnhof und Fahlt reaktiviert werden. Der Teich könnte entfernt, zugewachsene Bereiche ausgelichtet werden. Im Osten sollen Wege und Rasen dominieren mit einem Himmelsspiegel als Zentrum. Dieser Bereich könne weiter für Veranstaltungen genutzt werden. Im Westen soll ein Bewegungsbereich sowie die Struktur des Küchen- und Obstgartens herausgearbeitet werden. Bänke sowie ausreichende Beleuchtung sollen das Sicherheitsgefühl erhöhen, Parkplätze zurückgebaut werden. Bauamtsleiter Klaus Stieghorst schwebt eine „barock geprägte innerstädtische Oase“ vor.

( nib )

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