Kreis Pinneberg

Bönningstedter Schulkinder sind Verkehrsprofis

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Die Schüler der klasse 4 b der Grundschule Bönningstedt haben den zweiten Preis bei einem landesweiten Verkehrserziehungswettbewerb belegt.

Die Schüler der klasse 4 b der Grundschule Bönningstedt haben den zweiten Preis bei einem landesweiten Verkehrserziehungswettbewerb belegt.

Foto: ADAC

Klasse 4b der Grundschule Bönningstedt gewinnt Preis. Schüler wissen jetzt alles über Ampeln, Busse, Regeln.

Bönningstedt.  „Wir sind dabei“, heißt ein Verkehrserziehungswettbewerb, den der ADAC, die Polizei, die Unfallkasse Nord, das Verkehrsministerium und das Institut für Qualitätsentwicklung in der Schule (IQSH) seit 2015 landesweit veranstalten. Bei der dritten Auflage des Wettbewerbs geht der zweite Preis in den Kreis Pinneberg – und zwar an die Klasse 4b der Grundschule Bönningstedt mit ihrer Lehrerin Kirsti Buchheim.

Dort war die Freude groß, als Hans-Jürgen Feldhusen, Vorstandsmitglied Verkehr und Technik beim ADAC, und Landesfachberater Helmut Sobottke kürzlich den Siegerscheck in Höhe von 1000 Euro für die Klassenkasse überreichten. Die Preisübergabe musste aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden und fand jetzt coronakonform in der Turnhalle der Grundschule statt.

Grundlage für den Wettbewerb ist das sogenannte Logbuch für die Dokumentation der Unterrichtsaktivitäten. Drei Jahre hatten die teilnehmenden Schulen dafür Zeit, sich so viel und so nachhaltig wie möglich mit dem Thema Verkehrssicherheit zu beschäftigen. Und in der Grundschule Bönningstedt wird dieses Thema großgeschrieben.

In der ersten Klasse erwarben die Kinder den „Ampelführerschein“ und lernten ihre Schulwege dadurch kennen, indem jedes Kind zu Hause besucht und ein Haustürfoto gemacht wurde. In der zweiten Klasse stand der Besuch der „Busschule“ auf dem Stundenplan. Die wurde von Mitarbeitern der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) unterstützt, die den Schülern das richtige Verhalten im Bus näher brachten.

Auch der tote Winkel stand auf dem Lehrplan

In der dritten Klasse lag der Schwerpunkt auf dem Fahrradtraining, die Kinder mussten einen anspruchsvollen Fahrradgeschicklichkeitsparcours, den die Verkehrswacht aufgebaut und betreut hatte, durchfahren. Im letzten Grundschuljahr haben sich die 23 Schüler unter anderem mit dem Projekt „Raus aus dem toten Winkel“ befasst.

In das Logbuch fanden auch andere Aktionen einen Eintrag – etwa das Fahren mit dem Tretroller durch einen Parcours auf dem Schulhof, das Verhalten in Bus und Bahn bei Ausflügen oder die Bearbeitung von Verkehrsheften im Sachunterricht. „Über die Jahre kamen viele Verkehrserziehungsbausteine zusammen. Es ging immer darum, die Kinder während ihrer Grundschulzeit fit für den Straßenverkehr zu machen und sie zu sicheren Verkehrsteilnehmern auszubilden“, sagt Lehrerin Kirsti Buchheim. Nun stehe als einer der letzten Bausteine noch die Fahrradprüfung an.

( kol )

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