Kreis Pinneberg

Lehnert: Hersteller von Impfstoff sollen Verträge einhalten

Ein Mitarbeiter in einem Impfzentrum hält ein Fläschchen mit dem Astra-Zeneca-Wirkstoff gegen Corona in seiner Hand (Symbolbild).

Ein Mitarbeiter in einem Impfzentrum hält ein Fläschchen mit dem Astra-Zeneca-Wirkstoff gegen Corona in seiner Hand (Symbolbild).

Foto: Robert Michael / dpa

Der CDU-Landtagsabgeordnete aus Bilsen fordert die Europäische Union zu entschlossenem Handeln auf.

Bilsen.  Der Bilsener CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert fordert von der Europäischen Kommission und der Bundesregierung, endlich alle rechtsstaatlich zulässigen Maßnahmen zu ergreifen, um diejenigen Impfstoffhersteller, die sich nicht an die vertraglich vereinbarten Liefermengen halten, zu zwingen, vertragstreu zu handeln.

„Insbesondere der britisch-schwedische Konzern Astra Zeneca, aber auch die amerikanische Firma Johnson Johnson halten sich nicht an die vertraglich vereinbarten Liefermengen für Corona-Impfstoffe. Stattdessen werden entsprechende Mengen an andere zahlungskräftige Länder geliefert. Diese Form von Raubtier-Kapitalismus muss endlich ein Ende haben“ so der Abgeordnete.

Es müsse auch deshalb jetzt schnell und entschlossen gehandelt werden, da von 5. April an flächendeckend die Hausärzte in Deutschland bereit und in der Lage seien, die Zahl der Impfungen massiv zu erhöhen, so Lehnert. Die dafür bisher in Aussicht gestellte Menge an Impfdosen sei bei weitem nicht ausreichend, um die dringend notwendige Ausweitung der Impfungen voran zu bringen.

„Jetzt ist die Europäische Kommission und die Bundesregierung dringend gefordert, endlich konkrete Maßnahmen gegenüber den vertragsbrüchigen Pharmaunternehmen zu ergreifen und eine ausreichende Impfstoffversorgung sicherzustellen“, sagt Lehnert abschließend.

( HA )

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