Pandemie

Corona: Keine Neuinfektionen in vielen Gemeinden des Kreises

Einer Frau mit Maske wird eine Corona-Impfung verabreicht. Im Kreis Pinneberg wird nach wie vor eher schleppend geimpft. (Symbolbild)+++

Einer Frau mit Maske wird eine Corona-Impfung verabreicht. Im Kreis Pinneberg wird nach wie vor eher schleppend geimpft. (Symbolbild)+++

Foto: María José López / dpa

Inzidenz sinkt weiter. Einige Ämter ohne neue Fälle. Der Covid-Atlas zeigt, wo seit Pandemiebeginn viele infiziert waren.

Kreis Pinneberg.  Die Eindämmungsbemühungen bei der zweiten Corona-Welle im Kreis Pinneberg scheinen langsam zu fruchten. Am Donnerstag meldete das Gesundheitsamt lediglich 26 Neuinfektionen – 18 Fälle weniger als am Donnerstag der Vorwoche. Damit verringerte sich der Inzidenzwert im Kreis abermals im Vergleich zum Vortag.

Momentan liegt die Ansteckungsrate bei 44 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Mehr noch: Am Donnerstag wurden außer aus dem Amt Pinnau keine Neuinfektionen aus allen anderen Ämtern des Kreises gemeldet. Auch in Tornesch, Halstenbek und auf Helgoland gab es keine neuen Fälle. Zudem musste erstmals seit Wochen kein neuer Covid-19-Patient in ein Klinikum.

Dennoch musste die Kreisverwaltung am Donnerstag einen weiteren Corona-Toten melden. Eine Person ist in einem Pflegeheim an oder mit Covid-19 verstorben. Die Gesamtzahl der Verstorbenen im Kreis seit Pandemiebeginn stieg auf 288. Insgesamt gab es in der vergangenen Woche kreisweit 139 Neuinfektionen, als aktiv gelten derzeit 476 Fälle.

Seit Pandemiebeginn haben sich 7284 Kreisbewohner infiziert, die meisten davon in Pinneberg (1320), Elmshorn (1315), Wedel (886) und Quickborn (598). Auch in Schenefeld (446), Halstenbek (404), Tornesch, Rellingen (jeweils 400), Uetersen (394) und im Amt Geest und Marsch (375) gab es viele Fälle. Es folgen das Amt Pinnau (222), Elmshorn-Land (185), Barmstedt (152), Rantzau (113) und Hörnerkirchen (38).

( nib )

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