Pandemie

Corona in Pinneberg: 36 neue Fälle, elf Tote, zwei Mutanten

Ein Forscher zeigt, wie ein PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet wird. Im Kreis Pinneberg wurden zwei neue Fälle bestätigt.

Ein Forscher zeigt, wie ein PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet wird. Im Kreis Pinneberg wurden zwei neue Fälle bestätigt.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Die Inzidenz bleibt nahezu stabil. Die hohe Zahl der Verstorbenen sei „Nachmeldungen“ geschuldet.

Kreis Pinneberg.  Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 36 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis Pinneberg gemeldet. Das sind fünf neue Fälle weniger als am Dienstag der Vorwoche. Die meisten Neuinfektionen gab es im Bezirk Quickborn (9) und in Wedel (8).

Unter den Neuinfektionen waren zwei Fälle von Virusmutationen, die Zahl der bestätigten Mutationsfälle stieg damit insgesamt auf 24. Der Inzidenzwert blieb nahezu konstant bei 73,4.

Viele Tote wegen „Nachmeldungen“ der vergangenen Tage

Zudem meldete die Kreisverwaltung elf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Ursächlich für die vergleichsweise hohe Zahl seien „einige Nachmeldungen der vergangenen Tage“.

In der vergangenen Woche gab es kreisweit 232 Neuinfektionen, als aktiv gelten derzeit 518 Fälle. Seit Pandemiebeginn haben sich 7239 Kreisbewohner mit dem Virus infiziert, insgesamt sind 284 Menschen damit verstorben.

Seit März 2020 mussten sich 733 Menschen wegen der Covid-19-Lungenerkrankung in ein Krankenhaus begeben – sechs davon in den vergangenen 24 Stunden.

( nib )

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