Kreis Pinneberg

Nur drei Infektionen am Montag, aber Sorge wegen Mutationen

Ein Corona-Test wird genommen (Symbolbild).

Ein Corona-Test wird genommen (Symbolbild).

Foto: Matthias Balk / dpa

Inzidenz sinkt weiter. Prognose zurzeit unsicher. Polizei in Pinneberg ahndet mehrere Verstöße gegen Corona-Regeln.

Kreis Pinneberg.  Das Gesundheitsamt des Kreises Pinneberg hat am Montag nur drei Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Eine so niedrige Zahl hat es zuletzt im vergangenen Sommer gegeben. Es sind 15 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 73,1. Gleichzeitig sind allerdings sechs weitere Menschen einer Covid-19-Erkrankung erlegen. Als aktiv gelten derzeit 614 Fälle.

Trotz der erfreulichen Entwicklung bei den Neuinfektionen tut sich die Kreisverwaltung schwer, das weitere Infektionsgeschehen zu prognostizieren. Zu groß sei die Ungewissheit, wie sich die neuen Virusmutationen auswirken. Bislang sind sie im Kreis Pinneberg in 22 Fällen nachgewiesen worden, bei 18 Erwachsenen und vier Kindern. Laut Kreisverwaltung handelt es sich überwiegend um einzelne Fälle, nur einige wenige sollen miteinander in einem Zusammenhang stehen.

Unterdessen hat die Polizei am Wochenende in Pinneberg drei Verstöße gegen die Corona-Verordnung ahnden müssen. In einem Imbiss an der Prisdorfer Straße stießen die Beamten gegen 1.40 Uhr nachts auf einen 43-jährigen Mann, der aus einer Bierdose trank. Ihm droht ebenso wie dem Betreiber eine Strafe, weil der Verkauf von Alkohol zu der Zeit nicht gestattet ist. Außerdem stoppten die Beamten zwei mit drei sowie vier Personen besetzte Fahrzeuge, deren Insassen aus unterschiedlichen Haushalten stammten. Die Personen müssen jeweils 150 Euro zahlen. In einem Wagen stießen die Beamten zudem auf Cannabis.

( sul )

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