Abfall

Schnee und Eis behindern Müllabfuhr im Kreis Pinneberg

So weit sollte es im Kreis Pinneberg nicht kommen, deshalb wurde die Müllabfuhr in einigen Orten ausgesetzt.

So weit sollte es im Kreis Pinneberg nicht kommen, deshalb wurde die Müllabfuhr in einigen Orten ausgesetzt.

Foto: Kreisverwaltung Pinneberg / HA

Die Abholung sei in einigen Orten zu risikoreich. Deshalb müssen sich Anwohner nun gedulden. Die Liste der Gemeinden.

Kreis Pinneberg.  Das Risiko sei für die Müllwerker zu groß gewesen: Nachdem Schnee- und Eisglätte in einigen Orten des Kreises Pinneberg die Entsorgung der grauen, braunen, gelben und blauen Abfallbehälter behindert haben, hat der Bürgerservice die betroffenen Straßenzüge und Gemeinden veröffentlicht.

Demnach konnten die Restmülleimer in Seeth-Ekholt (Beeklohe), Kölln-Reisiek (Altenmühlen, Am Eckholz, Dorfstraße) und Bullenkuhlen (Dorfstraße, Achterstraße) nicht geleert werden. Das zuständige Unternehmen Hameg werde dort am Freitag einen neuen Versuch starten.

Nach Angaben der Kreisverwaltung sei es gerade in schlecht geräumten kleineren Nebenstraßen zu risikoreich gewesen. In Abstimmung mit den Abfuhrunternehmen sei beschlossen worden, dass die Sicherheit der Müllwerker, Anwohner und anderer Verkehrsteilnehmer vorgehen. Die Fahrer sollten keinesfalls ein Risiko eingehen.

Auch gelbe und blaue Tonnen bleiben stehen

Deshalb sei der Restmüll auch in den Gemeinden Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn, Westerhorn, Bokel, Lutzhorn, Kölln-Reisiek, Klein Offenseth, Langeln, Bilsen, Heede, Bevern, Ellerhoop, Hemdingen, Barmstedt und Klein Nordende nicht wie geplant abgeholt worden.

Zudem blieben auch gelbe Wertstofftonnen und blaue Papiertonnen ungeleert stehen. Papiermüll etwa wurde in Holm und Heist wegen des Schneefalls nicht abgeholt. Die gelben Tonnen blieben in Bullenkuhlen, Bevern, Seeth-Ekholt, Heede, Ellerhoop, Hemdingen, Bilsen, Langeln, Barmstedt und Quickborn stehen.

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Die Kreisverwaltung wies darauf hin, dass die Straßen im in dieser Woche nicht noch mal angefahren werden. Deshalb seien in den betroffenen Straßen und Orten bei der nächsten Abfuhr auch sogenannte Beistellungen, die neben der Tonne stehen, erlaubt. Mitgenommen werden dann auch gewöhnliche Müllsäcke. Nur bei den Bio-Tonnen sollten ausschließlich Pappkartons oder Papiertüten als „Beistellung“ verwendet werden.

Aktuelle Informationen zum Thema sind auch unter www.pi-abfall.de abzurufen.

( nib )

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