Pandemie

Inzidenz in Pinneberg sinkt, aber weiter viele Corona-Tote

Apotheker Jens Rath steht hinter einer Plexiglasscheibe mit der Aufschrift "Bleiben Sie gesund!". Personen ohne Krankheitssymptome können sich dort mit einem Antigen-Test auf Corona testen lassen.  (Symbolbild)

Apotheker Jens Rath steht hinter einer Plexiglasscheibe mit der Aufschrift "Bleiben Sie gesund!". Personen ohne Krankheitssymptome können sich dort mit einem Antigen-Test auf Corona testen lassen. (Symbolbild)

Foto: Frank Molter / dpa

Erstmals seit Wochen ist die Ansteckungsrate unter 150 gefallen. Lage in Altenheimen ist aber weiter ernst.

Kreis Pinneberg. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis Pinneberg nimmt allmählich ab. Am Dienstag meldete das Gesundheitsamt 45 neue bestätigte Fälle – 49 weniger als am Dienstag der Vorwoche. Damit sank der Inzidenzwert auf 139,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, der niedrigste Wert seit Wochen.

Gleichwohl geben die restlichen Zahlen keinen Grund zur Entwarnung. Denn erneut sind an nur einem Tag 13 Menschen aus Altenheimen an oder mit der Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Zudem sind zu den bisher drei bestätigten Fällen einer britischen Mutation des Coronavirus drei neue Verdachtsfälle hinzu gekommen. Neun weitere Patienten mussten in ein Klinikum. In Elmshorn und Pinneberg gab es 14 und zehn Neuinfektionen, in Tornesch sieben und in Wedel fünf.

In der vergangenen Woche gab es kreisweit 442 Neuinfektionen, als aktiv gelten derzeit 717 Fälle. Seit Pandemiebeginn haben sich 6706 Menschen aus mit dem Virus infiziert, 220 Covid-Patienten sind seither gestorben.

( nib )

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