Unfall

Smart rammt auf der A 23 bei Halstenbek einen Streifenwagen

Arne Kolarczyk
Ein Autofahrer hat auf der A 23 einen Streifenwagen gerammt, der eine Unfallstelle absicherte (Symbolbild).

Ein Autofahrer hat auf der A 23 einen Streifenwagen gerammt, der eine Unfallstelle absicherte (Symbolbild).

Foto: Fotostand / K. Schmitt / picture alliance / Fotostand

Beamte sichern eine Unfallstelle auf dem Überholfahrstreifen ab. Einer rettet sich durch einen Sprung zur Seite.

Halstenbek/Pinneberg. Ein Autofahrer hat auf der A 23 einen Streifenwagen gerammt, der eine Unfallstelle absicherte. Ein Beamter konnte sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen, sein Kollege erlitt einen Schock. Das Geschehen spielte sich am späten Montagabend zwischen den Anschlussstellen Pinneberg-Süd und Halstenbek-Rellingen in Richtung Hamburg ab.

Dort war kurz vor 23.30 Uhr zunächst ein Pkw auf eisglatter Fahrbahn gegen die Mittelschutzplanke gerutscht. Zwei 22 und 26 Jahre alte Beamte der Autobahnpolizei Elmshorn sperrten daraufhin den linken Fahrstreifen ab. Sie parkten ihren Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht hinter dem Unfallwagen und stellten mehrere beleuchtete Warnbaken auf.

Während sich die Polizisten gegen 0.25 Uhr an ihrem Einsatzfahrzeug aufhielten, wurde ein 45-jähriger Hamburger in einem Smart nach eigenen Angaben zu spät auf die Gefahrenstelle aufmerksam. Seine Bremsung führte dazu, dass der Smart auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern geriet, einige Baken überfuhr und dann in die Mittelschutzplanke prallte. Anschließend krachte der Smart gegen die linke Seite des Polizeifahrzeugs der Marke Mercedes.

Der auf der Fahrerseite stehenden Beamte (22) konnte noch zwischen die Mittelschutzplanke springen. Sein 26 Jahre alter Kollege wurde durch den ein Stück zur Seite weggeschleuderten Streifenwagen leicht berührt und erlitt einen Schock. Der zweite Beamte und der Smart-Fahrer blieben unverletzt. Die beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 18.000 Euro. Die Autobahn blieb bis um 1.15 Uhr in Richtung Hamburg voll gesperrt.

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