Pandemie

Corona: Inzidenz in Pinneberg sinkt – Polizei kontrolliert

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Wie hier in Bayern sind auch im Kreis Pinneberg touristische Ausflugsziele gesperrt. (Symbolbild) +++ dpa-Bildfunk +++

Wie hier in Bayern sind auch im Kreis Pinneberg touristische Ausflugsziele gesperrt. (Symbolbild) +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Peter Kneffel / dpa

Mit 94 Neuinfektionen ist eine leichte Abschwächung erkennbar. Elmshorn derzeit am stärksten betroffen.

Kreis Pinneberg. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis Pinneberg ist auch am Dienstag auf hohem Niveau geblieben. Das Gesundheitsamt meldete 94 bestätigte Covid-19-Fälle. Damit bewegt sich auch die Sieben-Tage-Inzidenz mit 198,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weiter im kritischen Bereich. Kleiner Lichtblick: An diesem Dienstag waren es zehn Infektionen weniger als in der Vorwoche.

„Das Infektionsgeschehen ist aber weiterhin überwiegend diffus“, so die Kreisverwaltung. Besonders viele Neuinfektionen wurden am Dienstag in Elmshorn mit knapp 30 Fällen registriert. 18 Neuinfektionen gab es in Pinneberg, in Uetersen waren es zehn Personen. Fünfzehn der 94 Neuinfektionen betrafen Bewohner in Pflegeeinrichtungen.

Auch am Dienstag sind wieder drei Menschen aus dem Kreis ihrer Corona-Infektion erlegen. Fünf neue Patienten mussten auf den Covid-Stationen des Kreises aufgenommen werden. In den vergangenen sieben Tagen gab es kreisweit 627 Neuinfektionen, als aktiv gelten derzeit 888 Fälle. Seit Pandemiebeginn im März haben sich 6264 Menschen aus dem Kreis mit dem Virus infiziert. Als genesen werden momentan 5199 Kreisbewohner betrachtet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten beträgt 177.

Das Innenministerium hat indes angekündigt, dass die Landespolizei ihre Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln verstärken wird. Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack: „Die Polizei wird zur Unterstützung der kommunalen Behörden vor allem in Bereichen mit hohen Inzidenzen ihre Präsenz auf den Straßen verstärken.“ Die Polizei werde weiter auf die persönliche Ansprache setzen. Aber, so die Innenministerin weiter: „Wo dieser Blick nicht hilft, da wird unsere Polizei die Zügel jetzt ein Stück weit anziehen.“

Insbesondere in Flensburg und im Kreis Pinneberg werde der polizeiliche Streifendienst verstärkt. Darüber hinaus biete die Polizei den kommunalen Behörden landesweit an, gemeinsame Kontrollen in für Verstöße besonders anfälligen Bereichen durchzuführen.