Autobahn

Polizei stoppt Pinneberger Raser auf A23 – Fahrverbot

Donnerstag stoppte ein Videowagen der Polizei auf der A 23 einen Raser (Symbolbild).

Donnerstag stoppte ein Videowagen der Polizei auf der A 23 einen Raser (Symbolbild).

Foto: Michael Rauhe

Statt Tempo 80 war der Mann am Donnerstag mit seinem Lexus im Bereich Krupunder mit 144 Kilometer pro Stunde unterwegs.

Halstenbek. Eine Videostreife der Autobahnpolizei hat am Donnerstag auf der A 23 einen Raser gestoppt. Statt den erlaubten 80 Kilometer pro Stunde raste der 52 Jahre alte Pinneberger mit Tempo 144 über die Autobahn. Ihn erwarten nun ein saftiges Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Die Beamten des in Elmshorn ansässigen Bezirks- und Autobahnreviers waren am Vormittag mit ihrem Videowagen in Richtung Hamburg unterwegs, als sie gegen 10.40 Uhr auf den Lexus des Pinnebergers aufmerksam wurden. Der Fahrer verlangsamte zunächst, als er auf das Schild mit der Begrenzung auf 80 Kilometer pro Stunde zufuhr. Doch noch bevor er das Schild passierte, beschleunigte er wieder.

Kurz hinter der Abfahrt Krupunder maßen die Beamten beim Lexus Tempo 144 und stoppten schließlich den Wagen. Am Lenkrad saß ein 52 Jahre alter Mann aus Pinneberg. Die Beamten werten sein Verhalten als Vorsatz, weil er bereits zuvor deutlich zu schnell fuhr und noch beschleunigte, als das Tempolimit weiter herabgesetzt wurde.

Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 800 Euro, zwei Punkte im Bundeszentralregister in Flensburg und ein Fahrverbot von zwei Monaten. Laut der Polizei zeige dieser Fall, wie wichtig der Einsatz eines Videowagens ist. Auf diese Weise könnten die Beamten grob fahrlässiges und rücksichtsloses Fahrverhalten beweiskräftig dokumentieren, damit die Fahrzeugführer für ihre Fahrweise auch zur Verantwortung gezogen werden können. Neben einem ungenügenden Sicherheitsabstand zähle überhöhte Geschwindigkeit zu einer der Hauptunfallursachen auf der Autobahn.

( kol )

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