Corona

Pinneberger Impfzentren in Gewerbegebiet und Lagerhalle

Wie vermutet wird ein Impfzentrum im Gewerbegebiet Prisdorf entstehen.

Wie vermutet wird ein Impfzentrum im Gewerbegebiet Prisdorf entstehen.

Foto: HA

Die Adressen der neuen Corona-Impfzentren für den Kreis Pinneberg sind jetzt bekannt. Wo gepikst wird.

Kreis Pinneberg.  Nachdem die zwei Standorte für die geplanten Impfzentren des Kreises Pinneberg am Dienstag mit Elmshorn und Prisdorf schon öffentlich gemacht worden sind, stehen nun auch die konkreten Adressen fest. Demnach könnte es für alle Freiwilligen, die sich nach der Zulassung eines Corona-Gegenmittels impfen lassen wollen, demnächst heißen: Schöner impfen in einem Prisdorfer Gewerbegebiet und einer Elmshorner Lagerhalle.

Denn nach Abendblatt-Informationen wird das Elmshorner Impfzentrum in einer leerstehenden Lagerhalle an der Otto-Hahn-Straße etabliert. Mitten im Gewerbegebiet unweit der Kreisverwaltung und des Autobahnzubringers zur A 23 gebe es laut Bürgermeister Volker Hatje den nötigen Raum. Auch an Parkplätzen mangele es an dieser Stelle nicht. Neben einer guten Erreichbarkeit mussten diese Kriterien bei der Standortsuche erfüllt werden.

Wann in Elmshorn eröffnet wird, ist noch unklar

In welche Lagerhalle das Elmshorner Impfzentrum genau ziehen wird und wann es möglicherweise eröffnet wird, kann Hatje noch nicht sagen. Diese Fragen konnte auch der Kreis nicht beantworten, aktuell werde noch mit beiden Privateigentümern der zwei Flächen verhandelt, die in Elmshorn und Prisdorf zu Impfzentren werden sollen.

Fest steht aber, dass das Impfzentrum im Osten des Kreises wie bereits vermutet in das Prisdorfer Gewerbegebiet am Peiner Hag ziehen wird. Das bestätigte Bürgermeister Rolf Schwarz auf Abendblatt-Anfrage. Dort stehen nach mehreren Auszügen und verlorenen Rechtsstreitigkeiten große Ladenflächen der ehemaligen Mieter Medimax, Toom, Takko und dm leer. Auch der Sonderpostenmarkt Thomas Philipps steht nach einer gerichtlichen Nutzungsuntersagung womöglich vor dem Aus.

Welche Ladenfläche wird es in Prisdorf?

Neben den großen leeren Flächen gibt es am neuen Standort für ein Impfzentrum einen Supermarkt sowie ausreichend Parkplätze. Welche ehemalige Ladenfläche im Gewerbegebiet für den Wandel zum Impfzentrum vorgesehen ist, ist laut Bürgermeister Rolf Schwarz noch unklar. Wie auch in Elmshorn dauern die Verhandlungen des Kreises Pinneberg mit den Eigentümern der vorgesehenen Flächen noch an.

Wie berichtet sollen zunächst 15 – perspektivisch 28 – Impfzentren im ganzen Land aufgebaut werden. Jeder Kreis soll bis Mitte Dezember mindestens ein Zentrum zur Corona-Impfung in Betrieb nehmen. Zusätzlich wird der Kreis zwei mobile Impfteams bekommen, die vornehmlich gefährdete Gruppen in Alten- und Pflegeheimen impfen sollen. Die Landesregierung plant für den Aufbau bis zu 50 Millionen Euro ein.